Brugg

Mit dem «Sonnenberg» erfüllt er sich einen Traum

«Wir sind ein Familienbetrieb», sagt Rami Gashi, hier mit seiner Frau Gane sowie den Kindern Noel und Leon. Bild: zvg

«Wir sind ein Familienbetrieb», sagt Rami Gashi, hier mit seiner Frau Gane sowie den Kindern Noel und Leon. Bild: zvg

Das Restaurant Sonnenberg setzt neu auf eine gutbürgerliche Küche, das Angebot reicht vom heissen Stein bis zum Flammkuchen. Quartierbewohner, Handwerker und Vereine sind willkommen.

Rami Gashi ist ein aufmerksamer und unkomplizierter Gastgeber. Seine Besucher begrüsst er freundlich mit dem Vornamen. «Das macht die Kommunikation einfacher.» Willkommen sind in seinem Restaurant Sonnenberg in Brugg die Quartierbewohner und Vereine, Handwerker in der Znünipause, Seminarteilnehmer oder Eltern, die den Geburtstag ihres Kindes feiern wollen, betont der 43-Jährige. «Wir sind ein offenes Haus.»

Gashi hat das Lokal diesen Sommer übernommen und nach einem rund zweimonatigen Umbau wiedereröffnet. Den Bodenbelag, das Mobiliar und die Dekoration hat er ersetzt, die Terrasse aufgefrischt, die Küche mit neuen Geräten ausgestattet. Denn den Pizzaofen seines Vorgängers, der das Restaurant etwas mehr als ein Jahr geführt hat, braucht er nicht mehr.

Gashi setzt auf eine gutbürgerliche Küche, das Angebot reicht vom heissen Stein bis zum Flammkuchen. Weitere Spezialitäten sind Cordon bleu, Schnitzel oder Kalbsleberli. Wert legt er auf Hausgemachtes und auf regionale Produkte. Anständig und bodenständig, sauber und seriös lauten die Stichworte.

Mit über 30 Jahren schloss er Kochlehre ab

Mit dem «Sonnenberg» könne er sich den lang gehegten Traum vom eigenen Restaurant erfüllen, sagt er. «Darum setze ich mich hier gerne mit Herzblut und meiner ganzen Energie ein.» Gashi, der seit rund einem halben Jahr mit seiner Familie im Sonnenberg-Quartier wohnt, bringt reichlich Erfahrung in der Gastronomie mit. Er absolvierte eine Lehre als Restaurantfachmann in der «Baldegg» in Baden, wo er später als Chef de Service arbeitete. Mit über 30 Jahren hängte er eine Kochlehre an und schloss diese im Gasthof zum Bären in Birmenstorf erfolgreich ab. Danach war er tätig bei der Migros in Baden als Fachleiter Catering sowie bei der Migros in Wettingen als Küchenchef.

Auch im «Sonnenberg» werde er vor allem am Herd, dem Herz des Restaurants, im Einsatz stehen. Seine Frau Gane kümmere sich in erster Linie um den Service. «Wir sind ein Familienbetrieb.»

Anknüpfen will Gashi an die Tradition von Georg und Gina Giacomini. Diese hatten das Lokal an der Zurzacherstrasse 26 Jahre lang erfolgreich geführt. Ende 2017 trat der beliebte Wirt aus gesundheitlichen Gründen kürzer.

Räume für Geschäftsessen oder Familienfeiern

Das Restaurant mit den rund 110 Plätzen ist in verschiedene Bereiche unterteilt: das Säli für eher gediegene Anlässe – Familienfeiern genauso wie Bankette oder Weihnachtsessen –, die traditionelle Gaststube und der beliebte Wintergarten. Im Untergeschoss steht zudem die Kegelbahn zur Verfügung.

Die Wiedereröffnung sei erfolgreich verlaufen, er habe viele positive Reaktionen erhalten, freut sich Gashi. Nun will er kontinuierlich aufbauen und Erfahrungen sammeln. Zum langfristigen Erfolg beitragen werden, ist er überzeugt, auch die durchgehenden Öffnungszeiten von 8 bis 23 Uhr, der neue Facebook-Auftritt sowie die Website www.sonnenberg-brugg.ch. Ideen habe er noch viele, stellt Gashi mit einem Lachen fest. «Aber ich muss mir und den Gästen etwas Zeit geben, kann nicht alles auf einmal umsetzen.»

Michael Hunziker

Autor

Michael Hunziker

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