Eine einheitliche Parkierungsordnung fehlt, ein behindertengerechter Parkplatz ebenfalls, dafür bestehen Stolperfallen: Geplant ist, die Umgebung des Gemeindehauses in Windisch neu zu gestalten und zu strukturieren. Auf der einen Seite soll der Brunnenplatz hin zur Hauserstrasse so aufgewertet werden, dass er zum Verweilen einlädt. Auf der anderen Seite wird, ist vorgesehen, die Parkierung an der Dohlenzelgstrasse neu organisiert. Heute herrsche oft ein Parkierungschaos, heisst es im Baugesuch, das bis 1. April auf der Abteilung Planung und Bau aufliegt. Der Vorplatz und die Umgebung sollen eine bessere Regelung erhalten, geschaffen werden soll eine parkartige Situation.

Die Parkplätze werden durchnummeriert, einer ist für Elektroautos reserviert, einer wird behindertengerecht erstellt. Der Mobility-Parkplatz bleibt bestehen. Neben dem neuen Velounterstand vor der Raiffeisenbank wird die zentrale Parkuhr installiert. Die Gratisparkzeit, ist den Unterlagen zum Baugesuch zu entnehmen, beträgt 30 Minuten. Danach kostet jede Stunde 1 Franken.

Für die Neugestaltung der Umgebung ums Gemeindehaus – bestehend aus Vorplatz und Brunnenplatz – hat der Einwohnerrat im letzten Oktober einen Kredit von 242 000 Franken genehmigt. Der bauliche und technische Zustand der Umgebung des 1964 erbauten Gemeindehauses entspreche in vielen Teilen nicht mehr den heutigen Anforderungen, hielt der Gemeinderat damals in seiner Botschaft fest.

Für die Instandstellung des Brunnens werden rund 15 000 Franken aus dem Brunnenpreis verwendet. Dieser wurde der Gemeinde 2015 von der Hauenstein-Stiftung zugesprochen.