Brugg

Musikschule Brugg feiert Geburtstag - mit falschem Hund und echten Gefühlen

Die Musikschule Brugg feierte ihren 25. Geburtstag mit einem Fest im Campussaal Brugg-Windisch. 460 Gäste, unter ihnen Regierungsrat Alex Hürzeler, nahmen daran teil. Auf dem Podium sass mit über 100 Musizierenden ein riesiges Orchester.

So fetzig dürfte es in absehbarer Zeit nicht mehr im Eingangsbereich des Campus klingen. The Schefin und die Space Invaders, zwei Gruppen der Musikschule Brugg (MSB), spielen so lustvoll, dass jedem klar wird: An dieser Schule lässt es sich gut leben. Die Ouvertüre stimmt ein auf den Festakt zum 25-Jahr-Jubiläum der MSB in Rot, Blau und Violett schimmernden Campussaal.

«Wir wollen nirgendwo anders feiern», hatten Ursula Peterhans und Jürg Moser, Leiter der Musikschule, im Vorfeld gesagt. Man begreift sofort, weshalb es nur dieser eine Raum sein kann: Ein weit über 100 Mitwirkende zählendes Jubiläumsorchester nimmt auf und vor der Bühne Platz.

Die Musikschule Brugg feiert ihren 25. Geburtstag mit 460 Besucherinnen und Besuchern - da darf schon mit der grossen Kelle angerichtet werden. Anders gesagt: Alle, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, dürfen am Festakt ihr Können zeigen. «Die Musik steht im Zentrum», hatte Moser gesagt, weshalb die exakt getimten Reden knapp ausfallen. Dirigent Roland Brogli steigt aufs Podium und schon geht die Post ab mit Felix Grafs Arrangement einer berühmten Filmmusik - «Pirates of the Caribbean».

«Nur für erlesene Freunde»

Jürg Moser freut sich in seiner Begrüssung über die Entwicklung der MSB und hofft auf einen Weiterausbau - danach übergibt er an Moderatorin Mani Sokoll, die einen deutschen Gast ankündigt: Gabriele Hammen, Leiterin der Musikschule in Rottweil, Partnerstadt von Brugg. «Uns verbindet eine langjährige, wunderschöne Freundschaft», sagt Hammen strahlend, weshalb sie nicht mit leeren Händen komme.

Sie überreicht Ursula Peterhans und Jürg Moser einen Rottweiler. Bewahre, keinen echten, sondern «eine Statue des Bildhauers Hörl, die es nur für erlesene Freunde gibt». Alle sind gerührt und sind es gleich nochmals. Regierungsrat Alex Hürzeler erwähnt, dass er sich tags zuvor in Königsfelden von «babel überall» mit Schülern aus Neuenhof begeistern liess - «und jetzt erlebe ich das hier».

Musik berühre und bewege Menschen in alle Richtungen, so der Bildungsdirektor weiter. Sein Fazit: «Musik gehört zu unserer Gesellschaft» und mit Blick auf die Musikschule Brugg: «Sie isch d' Brugg zur Musig». Freude macht die MSB auch Daniel Moser. Der Brugger Stadtammann garniert seine Rede mit hübschen Anekdoten, richtet aber vor allem «ein Riesenkompliment an die Brückenbauer - die Lehrpersonen ». Eine von ihnen ist der Klavierlehrer Felix Graf, der für den Geburtstagsanlass «Matinale» komponiert hat - ein Werk mit Potenzial für Filmmusik.

Musikschulball Simmengut, 16. August, 18 bis 1 Uhr: musikschule@brugg.ch

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