Brugg
Nachfolger für den Bata-Laden im Neumarkt ist gefunden

Diese Woche schliesst der Bata-Laden in Brugg. Die Vermieterin Privera hat für die frei gewordene Verkaufsfläche einen Ersatz.

Janine Müller
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Der Schuhladen von Bata verabschiedet sich aus dem Neumarkt.

Der Schuhladen von Bata verabschiedet sich aus dem Neumarkt.

Janine Müller

Mitte April wurde bekannt, dass der Schuhhersteller Bata in der Schweiz nur noch auf den Online-Handel setzen will. Die Läden sollen geschlossen werden. Davon ist auch der Neumarkt in Brugg betroffen. Der Ausverkauf im Bata-Laden wurde am 21. Juli beendet. Der Auszug erfolgt per 31. Juli.

Mit der Schliessung dieses Geschäfts wird im Neumarkt eine Fläche an bester Lage frei. Die Vermieterin Privera machte sich von Beginn weg keine Sorgen, dass die Fläche wieder besetzt werden kann. «Wir hatten immer wieder Interessenten für Ladenflächen im Erdgeschoss. Darum sind wir zuversichtlich, dass wir die Fläche nahtlos wieder besetzen können», hiess es im April.

Jetzt ist klar: Der Nachfolger ist gefunden. Das gibt die Privera auf Nachfrage der az bekannt. «Wir sind zurzeit an den Schlussverhandlungen», sagt Marcel Aebi, Teamleiter Bewirtschaftung Geschäftshäuser. Nur: Den Namen des Mieters kommuniziert die Privera noch nicht. «Das können wir erst nach definitivem Vertragsabschluss kommunizieren», so Aebi.

Im April hiess es seitens der Privera, dass von einem Gastroanbieter bis hin zu einem Dienstleister alles möglich ist. Die Bedingung: «Die Klientel des entsprechenden Ladens muss gut zu den Geschäften in der Umgebung passen.» Marcel Aebi betont, dass der Mietermix ein wichtiges Kriterium sei. «Auch werden bei einer Auswahl die Vertragsdauer, der Mietzins und Wirtschaftlichkeit geprüft», sagt er.

Für die restliche unbesetzte Ladenfläche – zurzeit sind im Neumarkt Brugg rund 800 Quadratmeter in 5 Teilflächen zu vermieten – wurde bis anhin noch keine Lösung gefunden. «Der Standort Brugg hat immer noch ein nachweislich gutes Marktpotenzial», sagt Marcel Aebi. «Es ist jedoch Tatsache, dass die Vermietung in Zukunft nicht einfacher wird. Bis heute konnte noch kein weiterer Mietvertrag unterzeichnet werden.» (jam)

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