Windisch

Neue Apple- und Windows-Systeme: In der Schule haben die alten Computer ausgedient

Bei der Informatik ist ein mittlerer Ausbaustandard vorgesehen (Symbolbild).

Bei der Informatik ist ein mittlerer Ausbaustandard vorgesehen (Symbolbild).

In Windisch steht das Medien- und Informatikkonzept an der Schule zur Diskussion.

Die Bedeutung von digitalen Medien nimmt nach wie vor zu, stellt der Gemeinderat Windisch fest. In der Schule werden diese häufiger als didaktische Mittel für die Gestaltung eines zeitgemässen, differenzierenden Unterrichts eingesetzt.

In Windisch sollen die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Medien und Informatik ausgebildet werden, um optimale Voraussetzungen für die berufliche Entwicklung zu er­halten. Gleichzeitig bleibt, lautet ein weiteres Ziel, die Attraktivität der Schule gewährleistet.

An seiner nächsten Sitzung entscheidet der Einwohnerrat über Kredite von insgesamt 787'500 Franken für das Medien- und Informatikkonzept. Ebenfalls zur Diskussion steht die neue Stelle Leiter Informatik Schule Windisch.

Hohe Kompetenz in Informatikfragen

Das vorliegende Konzept – es basiert auf Apple- und Windows-Systemen – wurde erstellt von Schulpflegemitglied Thomas Haller in Zusammenarbeit mit der Schulleitungskonferenz sowie der Gemeindeverwaltung. In den Teilprojekten «Netzwerk» sowie «Technik und Betrieb», lautet die Absicht, besteht eine Schnittstelle zur Gemeindeverwaltung.

«Die Gemeindeverwaltung verfügt über eine hohe Kompetenz in Informatikfragen und hat eine eigene professionelle Infrastruktur», begründet der Gemeinderat in der Botschaft an den Einwohnerrat. Auf die Anschaffung und den Betrieb einer eigenen zen­tralen Infrastruktur – mit Server und Netzwerkkomponenten – soll deshalb verzichtet werden. So können gemäss Behörde Synergieeffekte genutzt und Kosten gespart werden.

Aktuell setzt die Schule Windisch knapp 300 Geräte ein, die nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Vorgesehen ist ein mittlerer Ausbaustandard. Bei 1094 Schülerinnen und Schülern sowie Kindergärtlern in 56 Klassen ist die Rede von 429 Geräten. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass dieser mittlere Standard angepeilt werden muss, um gute Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen und die Lernziele im Bereich Medien und Informatik erreichen zu können. «Zudem möchte sich die Gemeinde Windisch für Familien mit Kindern als attraktive Wohn- und Bildungs­gemeinde positionieren.»

Kosten von 695'000 Franken erwartet

Die Netzwerkinfrastruktur wird durch die Informatikabteilung der Gemeindeverwaltung bereitgestellt. Ein Betreuer ist im Rahmen einer 65-Prozent-Anstellung für die Geräte zuständig und damit die erste Anlaufstelle für die Lehrkräfte. Er wird zudem für das zentrale Gerätemanagement verantwortlich zeichnen, das in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung aufgebaut wird.

Für den Ersatz und die Neu­anschaffung der Informatik­infrastruktur wird mit Kosten von 695'000 Franken gerechnet. Die Betriebs- und Unterhaltskosten werden mit voraussichtlich 92'500 Franken zu Buche schlagen.

Es erfolge keine Luxus-Ausstattung, vielmehr werde eine alte und heute nicht mehr sicher zu betreibende Infrastruktur teilweise ersetzt und ausgebaut, fasst die Schulpflege zusammen.

Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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