Brugg

Neuer Otto's-Standort in Brugg stösst auf grosses Interesse

Moderne und freundliche Räumlichkeiten im Untergeschoss: Im Textilbereich ist das Sortiment vergrössert worden.

Neuer Otto's-Standort in Brugg

Moderne und freundliche Räumlichkeiten im Untergeschoss: Im Textilbereich ist das Sortiment vergrössert worden.

In Brugg ist der Discounter von der Annerstrasse in den Rundbau am Neumarktplatz gezogen – das Interesse der Kunden ist gross.

Rund um den herausgeputzten Eingangsbereich leuchten gelbe und rote Ballone. Das bekannte Logo mit dem Zeigfinger sowie der Firmenschriftzug sind ­omnipräsent: Otto’s ist umgezogen in den markanten Rundbau am Neumarktplatz in Brugg.

Die Menschen strömen in Scharen herbei an diesem Nachmittag – als hätten sie die Neueröffnung, das Einkaufserlebnis, kaum er­warten können. Mit einem herzlichen Lachen empfangen ­werden sie vom aufgestellten Team, das alle Hände voll zu tun hat.

Auf einen klassischen Anlass für die Kunden mit Bratwurst und Gumpiburg müsse allerdings leider verzichtet werden, sagt Otto’s-Chef Mark Ineichen. Solche Aktivitäten seien in Zeiten der Coronapandemie schlicht undenkbar.

Mehr Lebensmittel und Kleider, aber keine Möbel

Auch bei Ineichen ist die Freude gross über seinen neusten Laden, über die hellen und freundlichen Räumlichkeiten und das Sortiment, das im Vergleich zum alten Standort an der Annerstrasse vergrössert werden konnte sowohl im Textilbereich als auch bei den sogenannten Hartwaren: von den Lebensmitteln über die Getränke bis zu den Kosmetikartikeln, von den Parfüms über die Putz- und Waschmittel bis zu den Spielwaren. Nur wer eine neue Wohnungseinrichtung braucht, wird verwiesen an die Filialen in Buchs, Döttingen oder Dietikon. Denn verzichtet werden muss einzig auf die Möbel, die im Gegensatz zu früher, nicht mehr zu haben sind in Brugg.

Apropos: Im alten Gebäude der Annerstrasse war der Platz eingeschränkt, die Fläche verteilt über mehrere Etagen. Die Räumlichkeiten genügten den Ansprüchen nicht mehr, hätten nicht mehr viel zu tun gehabt mit den Vorstellungen von Otto’s, führt Ineichen aus. Relativ lange festgehalten hat der Discounter am Standort nur deshalb, weil er unbedingt in der Stadt bleiben wollte.

Der Umzug erfolgte in nur drei Tagen

Im Rundbau – wo sich früher die Vögele- und OVS-Filialen befanden – zog Otto’s ins Untergeschoss, wo die Fläche am grössten sei, sagt Ineichen. Es handle sich aber auch hier, räumt er ein, um einen Kompromiss. Für den Firmenchef hätte es gerne ein noch grösseres Lokal sein können. Das Team komme in den Genuss einer modernen Infrastruktur und einer besseren Flächenaufteilung, von angenehmeren klimatischen Bedingungen sowie zeitgemässen Sozialräumen, antwortet er auf die entsprechende Frage. Kurz: Dieser Laden sei State of the Art, sagt Ineichen, entspreche also den aktuellsten Bedingungen.

Die über 1000 Quadratmeter wurden parallel zum laufenden Betrieb komplett ausgebaut und eingerichtet. Zwischen der Schliessung des alten Standorts und der Neu­eröffnung entstand nur gerade ein Unterbruch von drei Tagen. Das Zeitfenster sei zwar sehr eng gewesen, der Umzug habe bis ins letzte Detail geplant werden müssen. Trotz Herausforderung: Zu Problemen sei es nicht gekommen, hält Ineichen fest. Ottos’s verfüge über die entsprechende Erfahrung, habe allein in den vergangenen Monaten sechs Filialen eröffnen können. An der Arbeit seien jeweils eingespielte Teams. «Die kennen jeden Handgriff.»

Ineichen hofft nun, dass bald auch die oberen Geschosse belegt sein werden am Brugger Neumarktplatz. Denn ein belebtes Gebäude sei attraktiver für die Kunden. Für seinen eigenen Laden hat er so oder so keine Bedenken an dieser zentralen Lage. «Der läuft», ist er sich sicher. Beim Beobachten des munteren, regen Kommens und Gehens entstehen keine Zweifel an dieser Aussage.

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