Brugg

Nothilfekurse sind wieder möglich: Samariterverein freut sich auf kommende Veranstaltungen

Samariter-Präsidentin Rita Steiger (r.) vor dem Postenfahrzeug. (Archivbild 2015)

Samariter-Präsidentin Rita Steiger (r.) vor dem Postenfahrzeug. (Archivbild 2015)

Das Coronavirus brachte das Vereinsleben der Samariter zum Erliegen. Nun dürfen sie wieder üben. Auch Nothilfekurse können wieder durchgeführt werden.

Sie sind präsent an kleinen und grossen Veranstaltungen, verarzten Wunden und verbinden verstauchte Knöchel: Samaritervereine sind an sportlichen und kulturellen Anlässen nicht wegzudenken. Das Coronavirus aber brachte all das zum Erliegen. Und so hatten auch die Mitglieder des Samaritervereins Brugg in den letzen Wochen nichts zu tun, zumal auch die Kurse und Vereinsübungen abgesagt werden mussten. «Das Vereinsleben kam total zum Erliegen», sagt Präsidentin Rita H. Steiger. Einige Sitzungen habe man noch per Skype durchgeführt. Der Verein zählt 26 Mitglieder.

Die Absagen der Anlässe, an denen die Samariter sonst vertreten sind, treffen den Verein stark. Die Einnahmen entfallen gänzlich und auch die Nothilfekurse konnten in den letzten Wochen nicht durchgeführt werden, da die ­Di­stanzregeln nicht eingehalten werden konnten. Immerhin die Kurse sind nun wieder möglich.

Das freut Rita Steiger besonders. Denn die Stadt Brugg finanziert sämtlichen Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen jeweils den Nothilfekurs. «Das ist ein tolles Abschiedsgeschenk der Gemeinde», sagt Steiger. «Wir sind froh, dass die Kurse jetzt möglich sind. Und natürlich hoffen wir, dass wir sie nicht plötzlich kurzfristig wieder absagen müssen wegen des Coronavirus.» Der Samariterverein Brugg ist derzeit mit der Schule am Abklären, wie die Kurse ablaufen sollen.

Anlaufen sollen auch bald wieder die Vereinstätigkeiten. «Wir sind richtig hibbelig darauf, uns wieder zu sehen und gemeinsam zu üben», sagt Steiger. Finanziell sollte der Verein – trotz Ausfälle der Anlässe – über die Runden kommen. Denn auch die Ausgaben seien aufgrund der Coronasituation ebenfalls kleiner, so Steiger. Einen Lichtblick gibt es: Einzelne Veranstaltungen, an denen die Samariter jeweils zugegen sind, dürfen wohl bald wieder stattfinden. Im Covid-19-Einsatz waren die Mitglieder des Samaritervereins Brugg übrigens nicht. Sie seien von keiner Institution angefragt worden. Bei anderen Vereinen sei dies der Fall gewesen, auch im Aargau, sagt Steiger.

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