Brugg

Ortsbürger sagen Ja zur Sanierung des Stadtmuseums – und erhalten ein Geschenk

Die Tasche des Forstbetriebs enthält 20 kg Brennholz.

Die Tasche des Forstbetriebs enthält 20 kg Brennholz.

Die Brugger Ortsbürger diskutierten hauptsächlich über das Stadtmuseum. Für die Anwesenden gab es zum Schluss 20 kg Holz aus dem eigenen Wald.

Wer A sagt, muss auch B sagen. Mit dieser Einstellung war eine Brugger Ortsbürgerin am Dienstag an der Wintergmeind im Rathaussaal in bester Gesellschaft. Denn das Haupttraktandum des Abends gab nur wenig zu reden bei den 51 anwesenden von insgesamt 372 Ortsbürgern.

Mit einer Gegenstimme hiess der Souverän den Antrag des Stadtrats gut.
Die Dauerausstellung des Stadtmuseums kann – inklusive zweiter Etappe Gebäuderenovation – für 901'000 Franken saniert werden. Vor einem Jahr genehmigten die Ortsbürger einen entsprechenden Projektierungskredit über 103'000 Franken.

Das Stadtmuseum steht im August 2020 wieder offen

Verläuft alles nach Plan, kann das umgebaute Stadtmuseum im kommenden August wiedereröffnet und die nächste Wintergmeind im neu gestalteten Foyer abgehalten werden. Damit die Institution in der Zwischenzeit nicht vergessen geht, wird die Museumskommission externe Anlässe auf die Beine stellen.

Aus der Versammlung wurde gefragt, ob auch schon über ein Eintrittsgeld nachgedacht wurde und warum im Stadtmuseum keine Toilette eingebaut wird. Der zuständige Vizeammann Leo Geissmann antwortete, das Ziel sei es, dass künftig noch mehr Leute ins Stadtmuseum kommen. Der Zugang soll niederschwellig sein.

Das beziehe sich nicht nur auf die Rollstuhlfahrer, sondern auch auf den freien Eintritt. Zur zweiten Frage sagte Geissmann, dass der Einbau einer neuen Toilette auf Kosten der eh schon bescheidenen Museumsfläche gehen würde. Ausserdem stünden den Museumsbesuchern die stadteigenen Toilettenanlagen im gegenüberliegenden Gebäude zur Verfügung.

5000 Franken Honorare für externe Berater

Das Budget 2020, das mit einem Minus von 102'600 Franken abschliesst, haben die Ortsbürger ohne Gegenstimme genehmigt. Darin sind 5000 Franken Honorare enthalten, die für rechtliche Abklärungen im Zusammenhang mit den zweckgebundenen Zuwendungen eingesetzt werden. Insbesondere sollen die Möglichkeiten bezüglich Anpassung des jeweiligen Verwendungszwecks geprüft werden.

Förster Markus Ottiger überreichte allen Versammlungsteilnehmern einen Gutschein für eine mit 20 kg Brugger Brennholz gefüllte Jute-Tragtasche, die sich auch gut als Geschenk eigne.

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