Philatelie
Die Post widmet dem Jurapark Aargau eine Sondermarke – wie gross die Auflage ist, bleibt vorerst ein Geheimnis

In der Schweiz existieren 19 Pärke von nationaler Bedeutung. Vier dieser einzigartigen Regionen werden als Briefmarken abgebildet. Die Post sagt, was den Entscheid für den Jurapark Aargau begünstigt hat.

Claudia Meier
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Die Briefmarke ist ab 9. September unbeschränkt gültig.

Die Briefmarke ist ab 9. September unbeschränkt gültig.

Zvg / Aargauer Zeitung

Grüne, sanfte Hügel mit blühenden Kirschbäumen: Dieses Bild ist typisch für die Jurapark-Landschaft im Fricktal. Neu ziert dieses Sujet eine von vier Sondermarken, welche die Post schon bald in den Verkauf bringt. Ebenfalls mit einzigartigen Besonderheiten einer Region in der Briefmarken-Serie vertreten sind der Naturpark Jura Vaudois, der Parc Ela sowie der Landschaftspark Binntal.

Doch warum hat die Post den Jurapark Aargau bei ihrer Auswahl berücksichtigt? Immerhin gibt es in der Schweiz 19 Pärke von nationaler Bedeutung. Dazu sagt Post-Sprecherin Silvana Grellmann:

«Wir verfolgten das Ziel, vier Pärke möglichst verteilt über alle Sprachregionen abzubilden und insgesamt auf eine gute Verteilung über die Schweiz zu achten.»

Der Parc Ela in Graubünden vereine die drei Sprachkulturen Romanisch, Deutsch und Italienisch. Der Parc Jura Vaudois liege in der französischsprachigen Schweiz. Auf rein deutschsprachigem Boden habe die Post mit dem Binntal einen Park im Süden des Landes, für das nördliche deutschsprachige Gebiet der Schweiz den Jurapark Aargau gewählt.

Das Sujet mit den Kirsch-Hochstammbäumen im Fricktal hat die Post in Absprache mit dem Netzwerk Schweizer Pärke und dem Kommunikationsverantwortlichen des Juraparks Aargau festgelegt. Bewusst haben sich die Verantwortlichen bei dieser Serie dafür entschieden, nicht nur unberührte Natur zu zeigen, sondern auch intakte Siedlungen und lebendige Traditionen. «Die Gegenwart des Menschen soll spürbar sein: Landschaft als Kulturlandschaft», heisst es im Briefmarkenmagazin «Die Lupe».

Förderpreis hat die Entstehung der Sondermarke begünstigt

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen den Schweizer Wanderwegen und der Schweizerischen Post werden jährlich auch mehrere besonders familienfreundliche Wanderwegprojekte unterstützt, die ohne finanzielle Hilfe nicht hätten realisiert werden können. Im Jahr 2019 erhielt unter anderem der historische Verkehrsweg Chalm in der Jurapark-Aargau-Gemeinde Schinznach einen Post-Förderpreis. Die Sprecherin sagt: «Entsprechend hat dieser Park eine spezielle Bedeutung für die Post und der Förderpreis hat deshalb die Entstehung der Sondermarke begünstigt.»

Christine Neff, Geschäftsführerin des Jurapark.

Christine Neff, Geschäftsführerin des Jurapark.

Sandra Ardizzone / AGR

Bei Jurapark-Geschäftsleiterin Christine Neff ist die Freude gross über die Sondermarke, die ab 9. September unbeschränkt gültig sein wird. Wie hoch die Auflage der Marken ist, gibt die Post jeweils erst ein Jahr nach Verkaufsende bekannt.

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