Ortsplanungsrevision

Räumliches Entwicklungs-Leitbild von Brugg und Windisch verabschiedet

Überbauungen wie die fehlmannmatte in Windisch verhalfen der Gemeinde zu mehr Wachstum.

Überbauungen wie die fehlmannmatte in Windisch verhalfen der Gemeinde zu mehr Wachstum.

Verkehrsprojekt Oase, Stärkung Altenburger Dorfplatz und Innenverdichtung: Von 47 Eingaben wurden einige Punkte ins Räumliche Entwicklungsleitbild Brugg Windisch aufgenommen. Unterhag und Nüechtler werden als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen.

Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht: Der Stadtrat Brugg und der Gemeinderat Windisch haben das Räumliche Entwicklungsleitbild (RELB) für den Raum Brugg Windisch vor einem Monat verabschiedet, wie sie am Montag in einer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben. Dank dem breit abgestützten Mitwirkungsverfahren stehe nun für die nächsten Schritte der Ortsplanungsrevision eine breit abgestützte, umfassende räumliche Strategie zur Verfügung. Bei der öffentlichen Vernehmlassung sind 47 Eingaben gemacht worden. Die Stossrichtung des RELB wird weitgehend als richtig und wichtig erachtet – auch die Zusammengehen von Brugg und Windisch.

Der Mitwirkungsbericht, der auf der Website aufgeschaltet ist, dokumentiert alle Eingaben und zeigt auf, ob und in welcher Form die Eingaben im RELB berücksichtigt wurden. Aufgrund des Richtplanbeschlusses des Grossen Rats vom 24. März werden die Gebiete Unterhag und Nüechtler nicht als Siedlungsgebiete ausgeschieden, sondern als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen.

Grundlage für die die zweite Phase

Sehr kritisch beurteilt wurde das prognostizierte Wachstum der Bevölkerungswachstum von 1 Prozent. Die Aussagen zu den kantonalen und regionalen Bevölkerungsprognosen sind daher im Kapitel Bevölkerungsentwicklung integriert worden. Weiter gab es im RELB Präzisierungen zur qualitätsbewussten Innenentwicklung und zur sozialen Durchmischung, zur Stärkung des Dorfplatzes in Altenburg sowie zur Schaffung eines qualitätsvollen Siedlungsrands.

Im Bereich Kultur wurde der Grundsatz definiert, dass das reiche ober- und unterirdische Kulturerbe gepflegt und seine individuellen Schutzziele entsprechend weiterzuentwickeln sei.

Das RELB dient als Grundlage für die zweite Phase der Ortsplanungsrevision, die sich aus der Revision der Nutzungsplanung, dem Kommunalen Gesamtplan Verkehr und dem Natur- und Landschaftsentwicklungskonzept zusammensetzt und drei Jahre dauern wird. (AZ)

Hier finden Sie alle 47 Eingaben und deren Beurteilung durch die Exekutive.

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