Brugg Kabel AG

Reaktionen zur Übernahme: «Erfreulich ist die Nachricht vor allem für die Mitarbeitenden»

Barbara Horlacher (l.), Stadtammann in Brugg und Heidi Ammon, Gemeindepräsidentin in Windisch (r.) waren gut infromiert über den laufenden Prozess.

Barbara Horlacher (l.), Stadtammann in Brugg und Heidi Ammon, Gemeindepräsidentin in Windisch (r.) waren gut infromiert über den laufenden Prozess.

In Brugg und Windisch kommt die Nachricht über den Verkauf der Brugg Kabel AG nicht gänzlich unerwartet.

Über den Prozess, der im Frühling begann, seien sie auf dem Laufenden gehalten worden, sagen übereinstimmend Barbara Horlacher, Stadtammann in Brugg, sowie Heidi Ammon, Gemeindepräsidentin in Windisch. Der CEO der Gruppe Brugg habe stets gut – und jeweils persönlich – informiert.

Die Übernahme durch die italienische Terna beurteilen sowohl Barbara Horlacher als auch Heidi Ammon als positiv. Erfreulich sei diese Lösung vor allem für die Mitarbeitenden – «fast schon ein Weihnachtsgeschenk» –, aber auch für die Stadt und die Region. Glücklicherweise habe die Zeit der Unsicherheit nicht allzu lange gedauert und es herrsche nun Klarheit, stellen sie fest. Es könne davon ausgegangen werden, dass die Arbeitsplätze gesichert sind und der Produktionsstandort – zumindest mittelfristig – bestehen bleibt. «Das gibt eine gewisse Beruhigung für die Zukunft.»

Dass offenbar von verschiedener Seite ein reges Interesse an einer Übernahme der Brugg Kabel AG bestand, deutet für Heidi Ammon darauf hin, dass ein grosses Know-how vorhanden ist an diesem Standort. Apropos Standort: Mit der Revision der Bau- und Nutzungsordnung, die in diesem Jahr im Brugger Einwohnerrat genehmigt worden ist, habe die Stadt zudem die nötigen planerischen Voraussetzungen geschaffen, damit die Produktion weitergeführt werden könne, ergänzt Barbara Horlacher.

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Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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