Region Brugg verzeichnet halbe Million Besuche

Die Standortförderung Brugg Regio hat die Besucherstatistik ermittelt – besonders beliebt ist das Bad Schinznach.

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Biken in den Rebbergen von Oberflachs ist nur eines von vielen Freizeitangeboten.

Biken in den Rebbergen von Oberflachs ist nur eines von vielen Freizeitangeboten.

Bild: zVg/Michel Jaussi

Unter dem Motto «Leben – Geniessen – Besuchen» streicht Brugg Regio die Vorteile der Region Brugg als «attraktiven Wohnstandort und vielseitige Freizeitregion» hervor. Eine quantitative Aussage zum Bereich «Besuchen» gibt die Besucherstatistik von Brugg Regio, in welcher die Daten der diversen Freizeitanbieter zusammengeführt werden. «So konnten 2019 in der Region Brugg rund eine halbe Million Besuche gezählt werden», heisst es in einer Medienmitteilung. Das seien in etwa gleich viele wie im letzten Jahr, sagt Ursi Sydler, Projektleiterin Standortförderung.

Der Löwenanteil davon entfällt auf das Bad Schinznach mit über 350000 Besucherinnen und Besucher. Der Vindonissapark und das Museum Aargau – mit Schloss Habsburg, Vindonissa Museum, Legionärspfad, Kloster Königsfelden und Römische Rebberge – zählten in der Region Brugg 93000 Besuche. Im Campussaal waren vergangenes Jahr an die 30000 Personen zu Gast. Das Paul Scherrer Institut PSI verzeichnete etwa 10000 Besucherinnen und Besucher im Rahmen von Führungen oder einer Besichtigung der Ausstellung im Besucherzentrum psi forum. Und im Jurapark Aargau informierten sich rund 2500 Menschen bei Workshops und Führungen über die Pflanzen- und Tierwelt oder genossen die kulinarischen Angebote.

Angebote sichtbarer und noch bekannter machen

Den 2019 von Brugg Regio organisierten 34 Brugger Stadtführungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten folgten insgesamt knapp 700 Personen. Zudem wurde auch eine beachtliche Zahl von 15000 Besuchen mit Angeboten einzelner weiterer Anbieter der Region generiert: Das sind beispielsweise regionale Museen, aber auch verschiedene Anbieter von Führungen in und um Brugg ebenso wie auf der Aare und der Reuss. «Ein gutes, vielseitiges Freizeit- und Kulturangebot lockt nicht nur auswärtige Besucher in die Gegend, sondern ist auch ein wesentlicher Faktor, der die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung positiv beeinflusst», ist Brugg Regio überzeugt.

Bei der Erarbeitung des neuen Standortförderkonzepts von Brugg Regio im letzten Jahr, wo der Regionalplanungsverband zusammen mit den regionalen Akteuren aus Wirtschaft und Freizeit mögliche Handlungsfelder auslotete, zeigte sich, dass zwar sehr viele Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten angeboten werden, «mit vereinten Kräften diese aber noch besser sichtbar gemacht werden könnten», wie es in der Mitteilung heisst.

Dieser Tage startete nun die von Brugg Regio ins Leben gerufene und geleitete Projektgruppe Freizeit mit dem Ziel, gemeinsam Wege zu finden, um bestehende touristische Angebote noch besser sichtbar und bekannt zu machen. Zudem soll mit Angeboten für bestimmte Zielgruppen wie Familien oder Studenten die Bekanntheit der gesamten Freizeitregion gesteigert werden. In der Projektgruppe engagieren sich insbesondere Vertreter der grösseren Freizeit- und Kulturanbieter der Region. (az)

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