Habsburg

Rekruten bauen Kugelfang für Sicherheit am Habsburgschiessen

Die Rekruten erstellen den Kugelfang auf dem Kronenwall mit Rundhölzern. René Birri

Die Rekruten erstellen den Kugelfang auf dem Kronenwall mit Rundhölzern. René Birri

Beim Habsburgschiessen setzt man auf Sicherheit. Also wurde beim Pistolenstand ein Kugelfang errichtet. Die schweisstreibende Arbeit verrichteten Rekruten der Brugger Genie-RS – und das kostenlos.

In zehn Tagen findet zum 106. Mal das traditionelle Habsburgschiessen statt. Bei diesem auf den Feldständen durchgeführten Schiessen mit Gewehr und Pistole müssen die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Beim Pistolenstand ist ein Kugelfang realisiert worden.

Die Organisation war gefordert. Dank dem guten Verhältnis des Kassiers des Habsburgschiessens, Urs R. Boller, und dessen Sohn Adrian zum Waffenplatz Brugg erstellten Rekruten der G RS73 diesen Kugelfang kostenlos.

Nach der Begehung auf dem Pistolenstand mit dem Kommandanten-Stellvertreter des Waffenplatzes Brugg, Adrian Gerwer, und dem zuständigen Förster, Paul Brogli, der den Staatswald betreut, konnte mit der Planung begonnen werden.

Von Adrian Boller wurde empfohlen, den Kugelfang auf dem Kronenwall des jetzigen Kugelfangs mit Rundhölzern um 1 Meter in der Höhe und Tiefe sowie 12 Meter in der Breite aufzubauen. Dies benötigte rund 15 Ster Holz. Dadurch kann auf 10 Scheiben (2 Blöcke à 5 Scheiben) geschossen werden. Das Holz wurde vom Förster auf den Schiessplatz geliefert.

Am Montag und Dienstag erbauten dann die Rekruten der Brugger Genie-RS den Kugelfang, der den Sicherheitsvorschriften entspricht, und stellten auch den überwachsenen Kugelfang in Ordnung. (rebi)

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