Region Brugg
Riniken soll im nächsten Jahr ein neues Festival bekommen

Die Veranstalter des kleinLaut Festival haben mit ihrem Konzept im November den Förderpreis der Metron gewonnen. Nun organisieren sie am kommenden Samstag im Badener Kulturlokal Merkker einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung im 2015.

Nik Dömer
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So präsentierte sich das «Free for Peace»-Festival in Riniken im Jahr 2010.

So präsentierte sich das «Free for Peace»-Festival in Riniken im Jahr 2010.

Ein lautes, zehnköpfiges Team möchte die Region Brugg schon bald um ein Musikfestival bereichern. Mit dem Ziel, das Kulturangebot im nächsten Sommer zu erweitern, investieren die jungen Organisatoren des kleinLaut Festivals ihre Freizeit, um ein zweitägiges Musikfestival auf die Beine zu stellen. Stattfinden soll dieses im nächsten Jahr am 24. und 25. Juli in Riniken.

Das Konzept findet Anklang. Vor kurzem haben die Verantwortlichen den Förderpreis der Metron, ein Büro für Raumentwicklung, gewonnen. Nun veranstaltet das Team am kommenden Samstag einen Konzertabend im Badener Kulturlokal Merkker, um den Besuchern einen Vorgeschmack auf das geplante Festival zu bieten.

14 Mitstreiter

Die Metron verleiht den Preis jährlich für innovative und zukunftsgerichtete Vorhaben. Die Eingabe ist für alle kulturellen Projekte offen. Maren Peter von der Förderpreisjury sagt: «Dieses Jahr hatten wir 15 Eingaben. Wir von der Jury filtern davon drei aus und lassen dann die Mitarbeiter der Metron darüber abstimmen. Ende November wurde das regionale kleinLaut Festival von uns ausgezeichnet.»

Die Organisatoren des kleinLaut Festivals sind sehr erfreut über den Gewinn. «Der Förderpreis von 10 000 Franken gibt uns eine finanzielle Sicherheit. Wir sind überrascht und glücklich über das Vertrauen, dass uns die Metron gegeben hat», so Joëlle Simmen vom Festivalteam. Die Planung für die Veranstaltung ist in vollem Gange. Noch ist unklar, welche Künstler am Festival auftreten werden. Die Organisatoren setzen jedoch auf musikalische Vielfalt und wollen auch regionalen Musikern eine Auftrittsmöglichkeit bieten.

Gemütliches Festival

Sie erwarten ungefähr 500 Besucher pro Abend unterschiedlicher Altersklasse. Der Anlass soll auch für Jugendliche attraktiv sein, denn ausser dem Jugendfest finden im Sommer nicht viele grosse Veranstaltungen statt, erwähnt Simmen. Auf die Frage wie man auf den Festivalnamen gekommen sei, erklärt sie: «Wir möchten ein kleines und gemütliches Festival auf die Beine stellen, dass für den Besucher einen Mehrwert hat. Daher eignet sich auch der Standort Riniken sehr gut mit seiner idyllischen Umgebung. Das es an einem Festival auch laut zu- und hergeht, kann dann halt auch mal passieren.»

In Riniken fand bereits das «Free for Peace»-Festival während mehreren Jahren statt, bei dem auch einige Mitglieder des kleinLaut Teams mitwirkten. Verglichen werden möchte man jedoch nicht, das kleinLaut Festival sei kein Nachfolger, betont Simmen.