Für zwei Wochenenden versinkt Brugg im Ausnahmezustand, im positiven Sinn. Der Alltag rückt in den Hintergrund. Auch für den Brugger Stadtrat ist alles etwas anders als sonst. Die AZ hat bei den Behördenvertretern nachgefragt, wie sie das Stadtfest verbringen werden, was sie keinesfalls verpassen wollen und was sie sich als politisches Gremium vom Stadtfest für Brugg und die Region erhoffen.

Gemeinsam ist allen, dass sie sich auf die Begegnungen mit all den Menschen freuen, die den Weg ins Festgebiet finden. Und: Jedes Mitglied des Stadtrats engagiert sich in einer Art und Weise. Sei es in offizieller Funktion, als Mitarbeiter in einer der Festbeizen oder sogar als DJ. Den grössten Brocken Arbeit hat Stadtrat Jürg Baur vor sich: Er ist gleichzeitig OK-Präsident des Stadtfests und mit seinem Team darum besorgt, dass alles glatt läuft. Letztlich hoffen alle Stadträte, dass Brugg mit dem Stadtfest zeigen kann, dass es lebendig, bunt und fröhlich ist.

Die Bilder von den Aufbauarbeiten:

Barbara Horlacher, Stadtammann (Grüne)

«Ich werde alle sechs Tage am Stadtfest unterwegs sein. Das erste Wochenende vor allem zusammen mit Gästen des Stadtrats: am Freitag mit einer Delegation aus der Partnerstadt Rottweil und am Samstag mit Behördenvertreterinnen und -vertretern der Gemeinden des Bezirks. Das zweite Wochenende werde ich das Fest mit Familie und mit Freunden geniessen. Am ersten Festwochenende stehen einige offizielle Termine auf dem Programm: die Teilnahme an der Eröffnungsfeier, am Mini-ArtNight-Event und am Rollstuhlparcours. Und als ehemalige Einwohnerrätin leiste ich zwei Arbeitseinsätze in der ‹Kiste›. Ich freue mich besonders auf den Moment, wenn das Fest offiziell startet, auf die vielen Beizen, die derzeit am Entstehen sind, auf das vielfältige kulturelle Programm, auf viele fröhliche Festbesucherinnen und -besucher und auf tolle Begegnungen mit bekannten und hoffentlich auch neuen Gesichtern. Vom Stadtfest erhoffe ich mir, dass es die Menschen in und um Brugg zusammenbringt und dass das positive Gefühl, gemeinsam etwas Tolles auf die Beine gestellt zu haben, auf die Stadt und in die Region ausstrahlt.»

Jürg Baur, Stadtrat (CVP), OK-Präsident

«Als OK-Präsident bin ich mit Freude alle sechs Tage aktiv am Stadtfest. Verschiedene Aufgaben und Verantwortungen bestimmen mein Programm. Das kulinarische Angebot ist riesig, das Festprogramm unglaublich facettenreich. Ich lasse mich in meiner freien Zeit gerne vom Moment und der Stimmung leiten. Eine nächtliche Fahrt auf dem Riesenrad mit Blick auf die verfärbte Stadt darf auf keinen Fall fehlen. Nach langer und intensiver Vorbereitungszeit freue ich mich jetzt auf ein tolles Fest. Mit meinem OK sind wir auch während des Fests engagiert und zusammen mit vielen anderen bemühen wir uns für einen runden und guten Ablauf des Festbetriebs. Ich freue mich auf eine lebendige Stadt mit spannenden Begegnungen, fröhlichen Momenten und vielen glücklichen Menschen. Brugg verfärbt sich farbig – Brugg zeigt Lebensfreude und Mut.»

Leo Geissmann, Vizeammann (CVP)

© Alex Spichale

«Das erste Festwochenende ist mit verschiedenen offiziellen Terminen belegt, zum Beispiel mit der Eröffnung oder dem Treffen mit den Gästen aus Rottweil sowie aus den Gemeinden der Region. Sonst bleibt mir und meiner Familie sicher genügend Zeit und Raum für das Eintauchen ins Fest und den Genuss des vielfältigen Kulturangebots und der feinen Köstlichkeiten in den Beizen. Ich freue mich auf das grosse und breite Angebot und lasse mich gerne überraschen. Spezielle Fixpunkte habe ich nicht. Im Vordergrund steht das Geniessen und nicht ein enges Zeitmanagement. Ich habe mich für eine Schicht in der ‹Kiste› eingeschrieben. Durch das Engagement der Einwohnerräte in dieser Festbeiz ist dieser Einsatz naheliegend. Das Stadtfest strahlt über Brugg und die Region hinaus. Ich hoffe auf viele Besucher, die sich über ein tolles Fest freuen und feststellen, dass Brugg offen, liebes- und lebenswert ist.»

Willi Däpp, Stadtrat (SP)

«Ich werde mehr oder weniger an allen sechs Tagen am Fest sein, mir aber sicher auch einmal eine Auszeit nehmen. An diesen sechs Tagen wird sicher ganz Brugg am Fest sein und da erhoffe ich mir viele interessante Begegnungen. Die kulturelle Vielfalt am Stadtfest ist gewaltig, es gibt sehr viele Highlights zu geniessen. Neben den bekannten Auftritten freue ich mich besonders auf die Auftritte von Edgar Zimmermann in der ‹Räbluus› und die 6 Handful Of Blues aus Baden auf der AKB-Bühne. Ich bin für eine Schicht im Einsatz in der ‹Räbluus›. Die Beiz wird von drei Vereinen betrieben und da müssen alle Mitglieder ihren Beitrag leisten. Mich freut das riesige Engagement der Menschen in der Stadt und auch ‹Heimat 52›, das gemeinsame Projekt mit Windisch, finde ich toll. Politische Alltagsprobleme mit Ironie, Witz und Tiefgang präsentiert zu bekommen, ist sehr unterhaltsam. Unsere Region lebt, es fegt ein toller Hype durch die Stadt.»

Reto Wettstein, Stadtrat (FDP)

«Ich werde das Stadtfest aktiv und engagiert verbringen. Ausser am 31. August und 1. September werde ich am Stadtfest präsent sein. Ein wichtiger Programmpunkt ist für mich natürlich die Eröffnung. Danach lautet mein Motto: Go with the flow! Ich freue mich auf die positive Stimmung, die tollen Gespräche und auf eine belebte Stadt. Am 24. August organisiere ich eine Klassenzusammenkunft unseres Maturitätsjahrgangs 1999. Am 25. August helfe ich in der ‹Räbluus› und am 30. August wirke ich bei der ‹In-Fusion› an der Bar. Anschliessend folgt ein Auftritt als DJ in der ‹Kiste›. Ein Stadtfest von der Bevölkerung für die Bevölkerung ist nur mit Engagement und Enthusiasmus aller zu stemmen. Deshalb steht es ausser Frage, dass ich meinen Beitrag als Helfer, Unterhalter, Konsument und Publikumsbringer leiste respektive feiere. Vom Stadtfest erhoffe ich mir ein grosses Wow, so etwas ist in Brugg möglich! Ich wünsche mir auch viele Besucherinnen und Besucher aus der Region und darüber hinaus – halt einen Grosserfolg für das OK und über all die Tage: Peace, Love and Happiness!»