Brugg

SP-Einwohnerrätin Rita Boeck fordert eine erweiterte Begegnungszone: «Jetzt ist sie zu kurz»

Im Bereich der Schöneggkreuzung soll eine Begegnungszone entstehen. Dafür setzt sich SP-Einwohnerrätin Rita Boeck ein.

Im Bereich der Schöneggkreuzung soll eine Begegnungszone entstehen. Dafür setzt sich SP-Einwohnerrätin Rita Boeck ein.

SP-Einwohnerrätin Rita Boeck setzt sich mit einer Motion für die Aufwertung des Gebiets Schönegg ein.

Die Fröhlichstrasse in Brugg wird voraussichtlich ab Sommer des nächsten Jahres auf einer Länge von rund 210 Metern erneuert und aufgewertet. Um die Verkehrssicherheit im Bereich des Gesundheitszentrums zu erhöhen, ist eine Begegnungszone mit einer Tempo-20-Signalisation vorgesehen. Dem Projekt und dem entsprechenden Kredit von 935 000 Franken hat der Einwohnerrat an seiner Sitzung im April dieses Jahres mit grosser Mehrheit zugestimmt.

SP-Einwohnerrätin Rita Boeck setzt sich nun dafür ein, die Begegnungszone auszuweiten auf den Bereich der Schöneggkreuzung.

Die Verkehrsbelastung nimmt zu

Die geplante Einrichtung der Begegnungszone auf dem nördlichen Abschnitt der Fröhlichstrasse beim Gesundheitszentrum sei zu kurz und entschärfe lediglich die Fussgänger-Verkehrsbeziehung beim Altersheim-Pflegeheim, begründet Rita Boeck in ihrer Motion. Sie verweist auf das Grossprojekt Akkord und die zu erwartenden Veränderungen. Es werde eine erhebliche Nutzungssteigerung erfolgen, auch im Bereich Schönegg. Durch die Inbetriebnahme der Südwestumfahrung sei auf der Schöneggkreuzung zudem mit Schleichverkehr zu rechnen, was die Belastung und die Gefahren im Bereich der Schöneggstrasse zusätzlich erhöhe.

Die SP-Einwohnerrätin geht davon aus, dass bei der Begegnungszone Fröhlichstrasse die Eintrittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge zu hoch sein wird. Von der Laurstrasse kommend, werde die Begegnungszone erst mit dem Einbiegen in die Fröhlichstrasse erkennbar. «Das ist zu knapp.» Im Tempo-50-Bereich liegen zudem die Bushaltestelle und der Fussgängerstreifen an der Laurstrasse, die oft von älteren und von mobilitätseingeschränkten Menschen genutzt werden, ergänzt sie.

Bei der Schöneggkreuzung und im Schöneggpark, fährt Rita Boeck fort, befinden sich eine grosse Spielwiese, der Spielplatz, ein Restaurant und ein Pub. Kurz: Viele Leute – ältere, jüngere, mobilitätseingeschränkte Menschen oder Kinder – aus den angrenzenden Quartieren, dem Gesundheitszentrum oder den Alterswohnungen nutzen diesen Bereich, so die SP-Einwohnerrätin, «sei es zur Strassenquerung, zum Spielen, zum Verweilen im Park oder um den Bus zu erreichen».

Fussgänger geniessen Vortritt

Rita Boeck spricht sich deshalb für die Einrichtung einer Begegnungszone im Bereich der Schöneggkreuzung aus: zwischen den Einmündungen Fröhlichstrasse, Laurstrasse, Freudensteinstrasse, Altenburgerstrasse sowie Herzogstrasse.

«Fussgänger geniessen in Begegnungszonen Vortritt, dürfen den Verkehr aber nicht unnötig behindern», stellt die SP-Einwohnerrätin fest. «Durch die Einrichtung einer Begegnungszone erfährt das Gebiet Schönegg eine Quartieraufwertung, ohne den Fokus der Koexistenz der Verkehrsteilnehmenden auszusparen.»

Einwohnerrat Freitag, 28. Juni, 19.30 Uhr, Rathaussaal.

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Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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