«Sie machen das beste Standortmarketing, das man machen kann. Sie bieten in Brugg das an, was wir jeden Tag brauchen», sagte Stadtammann Barbara Horlacher an der Generalversammlung des Gewerbevereins Zentrum Brugg. Von den derzeit 195 Mitgliedern waren 70 anwesend am Mittwochabend im Süssbachsaal. Horlacher dankte den Mitgliedern für das Engagement in der Stadt und betonte: «Wir müssen zusammenarbeiten.» Die Stadt zeige dabei die grösstmögliche Flexibilität, ergänzte sie.

«Warum hat Brugg ‹nie Geld›?»

Zusammen mit dem Neumarkt und der City-Galerie habe der Gewerbeverein Zentrum Brugg den neuen Verein «inBrugg» gegründet, erklärte Präsident Dietrich Berger. Damit wolle man neben einem Standortmarketing auch eine Imagekampagne lancieren, die allen Mitgliedern etwas bringe. Unter #bruggwissen werden witzige Werbebotschaften verbreitet. So soll etwa auf die Frage «Warum hat Brugg ‹nie Geld›?» eine Antwort folgen, die die Leute zum Schmunzeln bringt. Für Fronleichnam, am 20. Juni, ist ein erster Hauptanlass vorgesehen, um viele Käufer nach Brugg zu holen.

Für die Beitragsfinanzierung des neuen Vereins «inBrugg» während der ersten beiden Jahre 2019 und 2020 beantragte der Vorstand an der GV die Entnahme von 20'000 Franken aus dem Fonds der Zentrumsgutscheine. Diesem Antrag stimmten die Anwesenden mit 1 Gegenstimme und bei 14 Enthaltungen zu.

Lastenvelos per App 

Ähnlich wie beim Mobility Carsharing sollen in Brugg bis im Sommer zwei bis drei «carvelo2go» – Lastenvelos – zur Verfügung stehen, die über eine App gebucht werden können. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Mobilitätsakademie des TCS realisiert.
OK-Präsident Urs Keller von der Expo Brugg-Windisch verriet, dass die Rechnung der letzten Gewerbeausstellung 2018 im vierstelligen schwarzen Bereich abschliessen werde. Von den insgesamt 163 Ausstellern waren lediglich 73 Mitglied in einem der beiden organisierenden Gewerbevereine.