Festhütte

Stadtfest Brugg: Eintrittspreis, Anfahrt, Festprogramm – das müssen Sie wissen

«The Swinging Sneakers»: Die Mitglieder des Sie+Er-Turnvereins legen sich bei der Stadtkirche ins Zeug. Bild: Janine Müller

«The Swinging Sneakers»: Die Mitglieder des Sie+Er-Turnvereins legen sich bei der Stadtkirche ins Zeug. Bild: Janine Müller

Brugg verwandelt sich bald in eine farbige Festhütte. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über das Fest wissen müssen – von der Anreise über den Eintritt bis zur Chill-Oase.

An allen Ecken und Enden wird gehämmert und geschraubt in diesen Tagen in Brugg. Die Beizen nehmen Form an, die Stadtfest-Vorfreude steigt. Was müssen die Besucherinnen und Besucher beachten rund um den bevorstehenden Grossanlass? Hier kommen die Antworten auf elf ausgewählte Fragen.

Warum wird ein Stadtfest durchgeführt in Brugg?

Die Idee geht zurück auf 1984: Zum 700-Jahr-Jubiläum des Stadtrechts Brugg wurde während 10 Tagen ausgiebig gefeiert. Vielen in Erinnerung ist das letzte Stadtfest «Best of Brugg» im 2013. Dieses Jahr lautet das Motto «Verfärbt». Es soll dem Anlass als Leitidee einen ganz eigenen Charakter geben, hält das OK fest, soll stehen für «total schräg», «anders als erwartet» oder «andersfarbig». Das schwarzweisse Brugger Wappen werde verfärbt, die Stadt könne sich einmal von einer anderen, unerwarteten Seite zeigen. Künftig soll das Stadtfest regelmässig in einem Abstand von rund sechs Jahren durchgeführt werden.

Wo befindet sich das Festgelände?

Gefeiert wird in der Altstadt mit ihrem einmaligen Ambiente und darum herum – zwischen Vorstadt und Lindenplatz, zwischen Eisi-Platz und Hofstatt. Unterteilt ist der Festperimeter in unterschiedliche Sektoren, die – passend zum Motto – mit farbigen Wimpeln dekoriert sind: blau, rot, gelb, violett und grün.

Wann findet das Stadtfest statt?

Festbetrieb herrscht an den beiden Wochenenden vom 23. bis 25. August sowie vom 30. August bis 1. September. Offizielle Eröffnung ist nächsten Freitag, 18 Uhr, mit Musik und Tanz auf der Eisi-Bühne.

Wie viel kostet der Eintritt für die Besucher?

Bunte Buttons, die einfach an Kleidungsstücken oder Taschen befestigt werden können, gelten als Eintritt für sämtliche Veranstaltungen und Beizen. Tagespässe sind zu haben für 10 Franken, Wochenendfestpässe für 20 Franken und Gesamtfestpässe für 30 Franken.

Wie kommen die Besucher an den Grossanlass?

Empfohlen wird die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Bahnhof Brugg. Ein gültiger Festpass gilt auch als Billett für den öffentlichen Verkehr im Raum Brugg (A-Welle Zonen 550, 551, 552, 560, 561, 565). Im Brugger Schachen befinden sich zudem die signalisierten, gebührenfreien Besucherparkplätze. Zu Fuss – ein Shuttlebus wird nicht betrieben – gelangen die Gäste von dort in wenigen Minuten bequem mitten ins Festgeschehen. Im Stadtzentrum können überdies gegen Gebühr die öffentlichen Parkhäuser Neumarkt und Campus benützt werden. 

Was wird im Unterhaltungsprogramm geboten?

Das Spektrum reicht von der Kleinkunst und der Lichtprojektion über die TanzAufführung bis zum Konzert. Engagiert sind regionale Künstler genauso wie nationale Grössen, unter ihnen Popstar Luca Hänni (Samstag, 24. August, 21.15 Uhr), und Rapper Stress (Samstag, 31. August, 21.30 Uhr). Weitere bekannte Namen sind – um nur ein paar zu nennen – Dabu Fantastic, James Gruntz, Span, Volxrox, Marius Bear oder Frank Powers. Beim kulturellen Angebot spannen unter dem Titel Kult4 die vier Brugger Kulturhäuser zusammen: Dampfschiff, Odeon, Piccadilly und Salzhaus. Einen Theaterabend der besonderen Art verspricht weiter das grenzübergreifende Projekt «Heimat 52» – mit Film, Chor und Orchester. Auch diverse Beizen bieten ein eigenes, sorgfältig zusammengestelltes Programm. Rund um die Schulanlagen ist der Lunapark eingerichtet mit dem 33 Meter hohen Riesenrad als Blickfang.

Wo müssen sich die Konzertbesucher einfinden?

Betrieben werden zwei Grossbühnen – die AKB-Bühne im Simmengut und die Jäggi Bühne Hofstatt – sowie drei kleinere Bühnen beim Pic, auf dem Eisi-Platz und auf dem Kirchplatz.

Wie viele Beizen werden betrieben?

Über 50 originelle, liebevoll gestaltete Beizen und Bars verwöhnen die Gäste. Viele verfügen über Flächen von über 100 Quadratmetern. Entlang von Haupt- und Laurstrasse entsteht laut dem OK ein «Klein-Manhattan»: Hier befinden sich einige spektakuläre Restaurants mit zwei Stockwerken. «Die Kiste» vor dem Buono-Laden setzt sogar noch einen drauf mit drei Etagen und einer Höhe von 8,4 Metern.

Was ist beim kulinarischen Angebot zu erwarten?

Ob Burger oder Crêpes, Flammkuchen oder Grillspiesse, Rösti oder Frühlingsrollen, Pizza oder Pasta: Bei dieser Vielfalt bleiben keine Wünsche offen.

Wer wird angesprochen mit dem Stadtfest-Programm?

Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Funktionen sollen zusammenkommen, um Grenzen abzubauen und Freundschaften sowie Brücken aufzubauen, führen Bruggs Stadtammann Barbara Horlacher und OK-Präsident Jürg Baur in der Festzeitung aus. Im Vordergrund stehe nicht der materielle, sondern der gesellschaftliche Gewinn. Einige Angebote richten sich speziell an die Kinder, wie der Kinderflohmarkt, die Ludo-Challenge, die Spielbahn oder das Malzelt.

Wo finden die Festbesucher ein bisschen Ruhe?

Hinter dem Pfarrhaus wird die Chill-Oase eingerichtet, ein Rückzugsort mit Liegestühlen, um sich vom Festrummel zu erholen.

Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

Meistgesehen

Artboard 1