Brugg

Tisch an Tisch sehen und gesehen werden

Im Campussaal Brugg-Windisch trafen sich 46 Unternehmen zur dritten Tischmesse von Brugg Regio. Im Zentrum stand das Netzwerken.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region ergriffen gestern im Campussaal die Gelegenheit, ihre Geschäftsbeziehungen zu pflegen und untereinander zu netzwerken. Die Tischmesse wurde durch Brugg Regio, der Aargauer Industrie- und Handelskammer (AIHK) Region Brugg und KMU Region Brugg veranstaltet.

«KMUs sind das Rückgrat der Wirtschaft», erklärte Richard Plüss, Präsident von Brugg Regio, in seiner Eröffnungsrede. Dies sei nicht nur schweizweit so, sondern zeige sich genauso in der Region Brugg, wo 99,8% der rund 3900 Unternehmen Mikrounternehmen, kleinere oder mittelgrosse Unternehmen sind und nur gerade acht Unternehmen als Grossunternehmen gelten.

Anhand von Beschäftigungszahlen und der Aufteilung des Bruttoinlandproduktes nach Unternehmensgrösse zeigte der Verbandspräsident die wirtschaftliche Bedeutung der KMUs auf und hielt fest: «Die KMUs und damit Sie alle leisten mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen grossen Beitrag dazu, dass es unserer Region wirtschaftlich gut geht.»

Die Branchenpalette der Messeteilnehmer reichte von Handels- und Beratungsfirmen über IT-, Finanz- und Dienstleistungsunternehmen bis hin zu Handwerksbetrieben oder Kulinarik-Anbietern. Tisch an Tisch präsentierten sie Produkte und Dienstleistungen.

Die Kontaktpflege steht für die Unternehmen zuoberst

Von 14 bis 16 Uhr tauschten sich die Aussteller untereinander aus, von 16 bis 18 Uhr stand der Campussaal zusätzlich Unternehmern offen, die von den Ausstellern eingeladen worden waren.

Die Marketingplattform wurde von den Ausstellern geschätzt. Im Gespräch betonen viele die Bedeutung des Netzwerkens. «Für die Kontaktpflege bleibt während der Arbeit kaum Zeit», sagt Jürg Binder von JB Catering aus Mönthal. Auch Roland Fuhlroth, Leiter Abteilung Hauswartung der Stiftung Domino in Hausen, sieht darin den Vorteil der Veranstaltung: «Es ist persönlich und familiär im Campussaal. Alle haben gleich grosse Tische.

Die Messe sorgt für neue Inputs und für den Ansporn, sich weiterzuentwickeln.» Im Vergleich zur Expo zum Beispiel sei die Tischmesse kurz und zackig, findet Pia Imhof, Geschäftsführerin Atria Immobilien GmbH aus Brugg. Das Ziel der Teilnahme? «Sehen und gesehen werden», sagt Imhof. Es gehe eher ums Plaudern als um mehr Aufträge.

Die Firma Gebr. Knecht AG aus Windisch ist seit der ersten Messe dabei. Werbetechniker Pascal Bossard findet die Räumlichkeiten toll und schätzt das Kostenverhältnis. «So trifft man neben bestehenden Kontakten neue Leute oder Newcomer .»

Die Veranstalter fassen aufgrund des positiven Echos eine vierte Tischmesse im Oktober 2020 ins Auge.

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