Schinznach

Trouvaillen aus der Dorfgemeinschaft: Chronik präsentiert Meilensteine und Innovationen

Die Geschichte von  Schinznach - hier der Ortsteil Oberflachs - steckt voller Überraschungen. Einige davon werden nun in der Dorfchronik präsentiert.

Ortsteil Oberflachs

Die Geschichte von Schinznach - hier der Ortsteil Oberflachs - steckt voller Überraschungen. Einige davon werden nun in der Dorfchronik präsentiert.

Die 28. Ausgabe der Schinznacher Dorfchronik «Nachlese» thematisiert diesmal Veränderungen, Meilensteine und Innovationen. Des Weiteren wird nach neuen Mitgliedern für das Redaktionsteam gesucht.

«Gut, dass wir miteinander unterwegs sind, denn allein wäre die bedrohliche Lage des Lebens gar nicht auszuhalten», schreibt Nadine Karnitz, reformierte Pfarrerin und Mitglied des Redaktionsteams, im Vorwort der kürzlich erschienenen Schinznacher Dorfchronik.

Die 28. Ausgabe der «Nachlese» thematisiert nicht nur innovative Gemeinschaften, die das Leben im Schenkenbergertal nachhaltig prägen, sondern zeigt auch auf, wo und warum es in den beiden Ortsteilen Schinznach-Dorf und Oberflachs zu Veränderungen gekommen ist. Mit anderen Worten: Die 64 Seiten umfassende Dorfchronik ist ein handliches Nachschlagewerk, das auf der Gemeindekanzlei erworben werden kann.

Freidenker Christian Aellen präsentiert in der «Nachlese» etwa sein Gedicht «Die Lebenslust – der Lebensfrust». Von der Firma Lehnert Metallbau GmbH erfährt die Leserschaft die Entstehungsgeschichte, die in einer Garage im Wohnhaus in Kasteln in Oberflachs ihren Anfang nahm. Heute sind die Handwerker auch mal in den Kantonen Zürich, Basel und Solothurn tätig. Historisch interessant ist das Engagement des Schinznacher Universalgelehrten und Professors Adolf Hartmann (1882–1959), der im Kampf gegen den Alkoholismus als Förderer der Traubensaftproduktion gilt.

Meilensteine aus dem Jahr 2019 wie Gewerbepark, Magazin-Neubau für die Feuerwehr Schenkenbergertal, Küferei als Kulturlokal sowie Abbruch von Schulhaus und Aula Feldschenplatz sind weitere Themen. Laut Gemeinderätin Elisa Landis ist die Kulturkommission weiterhin auf der Suche nach neuen Mitgliedern für das Redaktionsteam der «Nachlese». Interessierte können sich per E-Mail an nachlese@bluewin.ch oder persönlich bei ihr melden.

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