Brugg Regio

Wegen Fusion mit Brugg: Schinznach-Bad scheidet aus dem Regionalplanungsverband aus

Valentin Trentin, Gemeinderat in Schinznach-Bad (Mitte), wird von Brugg-Regio-Präsident Richard Plüss und Vizepräsidentin Barbara Horlacher aus dem Vorstand des Regionalplanungsverbands verabschiedet.

Valentin Trentin, Gemeinderat in Schinznach-Bad (Mitte), wird von Brugg-Regio-Präsident Richard Plüss und Vizepräsidentin Barbara Horlacher aus dem Vorstand des Regionalplanungsverbands verabschiedet.

An der letzten Sitzung von Brugg Regio wurde Schinznach-Bad verabschiedet. Ab dem 1. Januar hat der Verband noch 21 Mitglieder.

Der Regionalplanungsverband Brugg Regio musste sich – durch die Fusion von Schinznach-Bad mit Brugg per 1. Januar 2020 – in seiner letzten Sitzung des Jahres von einer seiner 22 Mitgliedsgemeinden verabschieden.

Wie Brugg-Regio-Präsident Richard Plüss festhielt, verliere man zwar eine Mitgliedsgemeinde, deren Bevölkerung sei jedoch als Einwohnerinnen und Einwohner des neuen Stadtteils Brugg weiterhin im Regionalplanungsverband vertreten.

Plüss dankte Gemeinderat Valentin Trentin, Vertreter im Vorstand von Brugg Regio, für die stets gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schinznach-Bad.

Die Grossrätinnen und Grossräte pflegen Kontakte

Trentin seinerseits nahm die Gelegenheit wahr, sich bei der Stadt Brugg für die mehrjährige, umfangreiche Arbeit, welche diese Fusion mit sich brachte, zu bedanken. Er fügte an: «Wichtig ist nun, jene Einwohnerinnen und Einwohner, welche der Fusion nicht zugestimmt hatten, von deren Vorteilen zu überzeugen.» Angelehnt an Kennedys Ausspruch zu Berlin sagte er: «Ich bin ein Brugger.»

Im zweiten Teil der Vorstandssitzung in Riniken waren die Grossrätinnen und Grossräte der Region zum Austausch eingeladen. Knapp die Hälfte der Kantonsparlamentarier der Region nahm die Gelegenheit wahr, sich insbesondere auch beim anschliessenden Apéro mit den Gemeindevertretern auszutauschen und Kontakte zu vertiefen.

In einem Referat vor diesem erweiterten Kreis präsentierte Martin A. Bopp, Geschäftsführer Hightech Zentrum Aargau (HTZ), informative Einblicke in das Wirken des HTZ. Er erklärte anhand von Praxisbeispielen, wie mit Innovationsberatungen des HTZ-Expertenteams – häufig unter Einbezug von Hochschulen – Projekte realisiert werden.

Dabei zeigte sich, dass auch einige Firmen der Region Brugg bereits erfolgreich von den Dienstleitungen des Hightech Zentrums Aargau haben profitieren können und konkrete innovative Projekte umgesetzt worden sind. (az)

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