Stadtfest Brugg

Wegen Hochwassergefahr empfiehlt Regionalpolizei mit öV anzureisen

Im Brugger Schachen wird ein Hochwasserschutz eingebaut. Das Stadtfest kann trotzdem erreicht werden. CM

Im Brugger Schachen wird ein Hochwasserschutz eingebaut. Das Stadtfest kann trotzdem erreicht werden. CM

Die Bilanz nach dem ersten Festtag fällt für das Stadtfest-OK sehr positiv aus. Aufgrund des angekündigten Dauerregens wird im Schachen vorsorglich ein Hochwasserschutz erstellt. Gäste und Festbetreiber lassen sich die Partylaune aber nicht nehmen.

Nach dem ersten Festtag ist OK-Präsident Michel Indrizzi mehr als zufrieden: «Die Bilanz ist überwältigend. Ich war sehr überrascht, dass am Donnerstag bereits um 16 Uhr so viele Festbesucher da waren.» Er habe durchwegs positive Rückmeldungen bekommen.

Brugg bereitet sich auf das Hochwasser vor

Brugg bereitet sich auf das Hochwasser vor

Auch Heiner Hossli, Chef der Regionalpolizei Brugg bestätigt, dass der Festauftakt aus Sicht der Polizei sehr ruhig verlief. Es habe keine Meldungen wegen Lärmbelästigungen gegeben. Einzig kurz nach Mitternacht sei es vor dem Roten Haus zu einem kleinen Scharmützel gekommen. Dieses sei aber dank dem schnellen Eingreifen von privaten Sicherheitsleuten, der Regionalpolizei sowie der Kantonspolizei innert wenigen Minuten aufgelöst worden, sagt Indrizzi.

Die grösste Sorge bereitet dem OK aktuell der angekündigte Dauerregen. «Wir empfehlen den Besuchern, wenn immer möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen», betont Repol-Chef Hossli.

Am Freitagnachmittag baute das Kantonale Katastropheneinsatz-Element im Brugger Schachen als vorsorgliche Schutzmassnahme sogenannte «Beaver»-Schläuche ein. Diese wurden in einem ersten Schritt mit Luft gefüllt. Am Samstag sollen die Schläuche mit Wasser gefüllt werden. Der höchste Wasserstand wird um die Mittagszeit erwartet. Aus diesem Grund wurden die drei Brücken zum Geissenschachen sowie der Mühlemattsteg gesperrt. Stadtfestbesucher, die mit dem Auto anreisen, sollten zuerst die Parkhäuser im Zentrum aufsuchen. Im Schachen steht – bedingt durch die Schutzmassnahmen – nur noch eine begrenzte Anzahl Parkplätze zur Verfügung.

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