Riniken AG

Weltweiter Video-Hit: Dank Aargauer Lehrer erwachen Lego-Männli zum Leben

DEATH OF A NOTEBOOK

DEATH OF A NOTEBOOK

Legos erwachen dank Reto Hochstrasser zum Leben und zerstören mit Rauch, Feuer und zahlreichen Explosionen ein Notebook.

Reto Hochstrasser aus Riniken hat ein besonderes Hobby: Er erweckt in Filmen Lego-Männchen zum Leben. So ist auch sein neuster Youtube-Hit entstanden, bei dem zahlreiche Lego-Figuren jedes einzelne Teilchen eines Notebooks zerstören.

Über 100'000 Mal wurde es angeklickt: Das Youtube-Video von Reto Hochstrasser aus Riniken AG ist für Lego-Fans aus aller Welt der grosse Schrei. Der Aargauer Lehrer erweckt in seinen Videos die legendären Lego-Männchen zum Leben.

Im neusten Video ist zu Beginn alles noch friedlich: Es zeigt, wie der Berufsschullehrer am Laptop arbeitet. Als die Tür klingelt, steht er auf, um die Tür zu öffnen. Kaum hat er das Zimmer verlassen, wechselt die Musik und Stück für Stück erscheinen die Lego-Figürchen – bewaffnet mit Schaufeln, Hellebarden und Gewehren.

Innerhalb von fast drei Minuten brechen die gelben Männchen in Hochstrassers Laptop Taste für Taste raus und zerstören fiktiv so das ganze Notebook mit Feuer, Rauch und zahlreichen Explosionen.

Doch wie haucht der Aargauer den Lego-Figürchen Leben ein? Das Zauberwort heisst «Stop-Motion» und funktioniert wie ein Daumenkino. Man hat genügend Bilder, die man in kürzester Zeit nacheinander abspielt. So hat man als Betrachter das Gefühl, ein Film zu sehen, bei dem die Lego-Figuren lebendig sind.

Stop-Motion-Videos aus dem Aargau: Dieser Mann steckt hinter der Invasion der Lego-Männchen.

Stop-Motion-Videos aus dem Aargau: Dieser Mann steckt hinter der Invasion der Lego-Männchen.

Über 60 Stunden Arbeit hat Hochstrasser in das Stop-Motion-Video gesteckt. Für eine Sekunde Film brauchte er zwischen 10 und 30 Fotos, ein enormer Geduldsakt.

«Die Faszination dabei ist schon, dass man eine Geschichte erzählen kann», so Hochstrasser gegenüber Tele M1. Man könne mit einfachen Mitteln, beispielsweise kleinen Feuerwerkskörpern, Explosionen erzeugen.

Was vom Explosions-Spektakel übrig blieb, sind die Legomännchen und ein Stück des Laptops. «Die Legos wasche ich nun einfach bei 30 Grad», sagt der zweifache Vater, der seine Legos mit seinen Kindern teilt.

Schon als KInd habe er das Lego-Fieber aufgenommen und habe es nun gerne an seine Kinder weitergegeben. 

Trotzdem hat der Stop-Motion-Künstler ursprünglich mit Playmobil begonnen, Filme zu drehen. Da man jedoch die Beine der Figuren nicht bewegen kann, entschied er sich, das Projekt mit den legendären Lego-Männchen durchzuführen. (hug)

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