«Besetzt», heisst es oft schon früh am Morgen bei der Hochschule für Technik in Windisch. Die rund 140 Parkplätze sind alle weg. Auch diejenigen in der blauen Zone an der Klosterzelgstrasse sind begehrt. Immer wieder stellen Autofahrer ihr Fahrzeug auf den Quartierstrassen ab (die az berichtete). Reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht im Zentrum Brugg und Windisch?

Die Parkplatzsituation rund um den Campus sei tatsächlich eine Herausforderung, sagt der Windischer Verwaltungsleiter André Gigandet. Teilweise komme es zu «wildem Parkieren». Dieses, betont der Verwaltungsleiter, werde nicht toleriert und geahndet. Alles in allem stehen in Windisch 214 öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Davon liegen 208 in der blauen Zone, von diesen sind wiederum 124 mit Parkuhren versehen. Kurzzeitparkierer zahlen 1 Franken pro Stunde, Langzeitparkierer 6 Franken für 12 Stunden. Aus Sicht der Gemeinde ist das Angebot ausreichend, sagt Gigandet. Im Rahmen des Mobilitätskonzepts wolle die Gemeinde den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr fördern. Für die Angestellten der Gemeinde Windisch sowie die Lehrpersonen der Schule Windisch besteht ein Mobilitäts- und Parkierungsreglement.

Im Zentrum nur eine Stunde

Heiner Hossli, Chef der Regionalpolizei (Repol) Brugg, schätzt das Parkplatz-Angebot in Brugg ebenfalls als gut ein. Beanstandungen aus der Bevölkerung jedenfalls seien der Polizei nicht bekannt. «In wenigen Gehminuten sind Geschäfte und Verwaltungen erreichbar.» Beachtet werden müsse allerdings, dass die öffentlichen Parkplätze Mitten in der Stadt nur eine Stunde genützt werden dürfen. «Wer länger parkieren will, muss in ein Parkhaus oder auf Parkplätze etwas weiter entfernt ausweichen.»

Wie viele Parkplätze im öffentlichen Raum insgesamt zur Verfügung stehen in Brugg, kann laut Hossli nicht ganz genau beziffert werden. Der Grund: Vielfach sind die Felder nicht einzeln markiert. In der Altstadt, in Umiken oder im Schachen sind als Besonderheit neben blauen Zonen auch weiss markierte Parkfelder zu finden. Wenn keine Parkuhr vorhanden ist, sind sie zwar teilweise gebührenfrei, jedoch mit unterschiedlichen Zeitbeschränkungen belegt. «Bei diesen Parkplätzen muss dann wie in der blauen Zone die Parkkarte mit der Ankunftszeit im Auto gut sichtbar hinterlegt werden», hält Hossli fest.

Die Peripherie ist beliebt

In den Quartieren gibt es ebenfalls weiss markierte Parkplätze ohne Zeitbeschränkung. «Da gilt aber wie auf den anderen öffentlichen Parkplätzen die Laternenparkgebühr», fährt der Repol-Chef fort. Das bedeutet: Wer regelmässig Fahrzeuge dort abstellt, muss entsprechenden Gebühren bezahlen. Festgelegt sind die Ansätze im Gebührenreglement der Stadt. Beliebt sind, weiss der Repol-Chef, die öffentlichen Langzeit-Parkplätze in der Peripherie – die Plätze am Rosengarten (Friedhof) sowie in der Rottweilerstrasse beispielsweise. «Dort ist das Parkieren günstiger als in den Parkhäusern.»

Zu kämpfen hat die Repol häufig damit, dass die Regeln zu wenig beachtet werden. Will heissen: Parkuhren werden nicht bedient, Parkkarten nicht gestellt oder Parkzeiten überschritten. Dann und wann werden in den Begegnungszonen auch Fahrzeuge ausserhalb der markierten Parkfelder abgestellt. Und bei den Schulhäusern schliesslich sind es Eltern, die ihre Kinder zur Schule fahren oder abholen und auf dem Trottoir oder vor Zufahrten parkieren. Widerrechtlich, wie Hossli ausführt, denn durch die Sichtbehinderungen könne es zu brenzligen Situationen kommen.

Campus Parking

Im öffentlich zugänglichen Campus Parking bei der Fachhochschule Nordwestschweiz stehen 243 Parkplätze zur Verfügung. Das Parkhaus ist das neuste – eröffnet wurde es im August 2013 – und das teuerste im Zentrum Brugg-Windisch. Ein Teil der Parkplätze ist für die Fachhochschule vorgesehen. Freie Plätze sind in der Regel vorhanden. Die Fachhochschule ermuntert ihre Studenten und Mitarbeitenden, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. Sehr zufrieden mit dem Betrieb ist Werner Notbauer, Geschäftsführer der zuständigen Campus Parking AG. Die Reaktionen seien im Allgemeinen lobend für die Sauberkeit, die helle Beleuchtung, die guten und übersichtlichen Markierungen sowie das Parkleitsystem, das den Besucher direkt zum nächsten freien Platz führt. Ein besonderes Augenmerk gerichtet werde auf die Kontrollen des Einfahrts- und Kassabereichs. «Innerhalb eines Jahres hatten wir die Zahlen vom Businessplan und die gewünschte Auslastung erreicht», stellt Notbauer fest. Apropos Auslastung: Ausschlaggebend ist laut dem Geschäftsführer nicht in erster Linie die durchschnittliche Belegung, sondern vielmehr die Spitzenbelegung aufgrund der Anlässe im Campussaal. Alleine in diesemJanuar beispielsweise sei das Parkhaus an 10 Tagen ausgebucht.

Bei Anlässen im Campussaal ist das Parkhaus ausgebucht

Im öffentlich zugänglichen Campus Parking bei der Fachhochschule Nordwestschweiz stehen 243 Parkplätze zur Verfügung. Das Parkhaus ist das neuste – eröffnet wurde es im August 2013 – und das teuerste im Zentrum Brugg-Windisch. Ein Teil der Parkplätze ist für die Fachhochschule vorgesehen. Freie Plätze sind in der Regel vorhanden. Die Fachhochschule ermuntert ihre Studenten und Mitarbeitenden, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. Sehr zufrieden mit dem Betrieb ist Werner Notbauer, Geschäftsführer der zuständigen Campus Parking AG. Die Reaktionen seien im Allgemeinen lobend für die Sauberkeit, die helle Beleuchtung, die guten und übersichtlichen Markierungen sowie das Parkleitsystem, das den Besucher direkt zum nächsten freien Platz führt. Ein besonderes Augenmerk gerichtet werde auf die Kontrollen des Einfahrts- und Kassabereichs. «Innerhalb eines Jahres hatten wir die Zahlen vom Businessplan und die gewünschte Auslastung erreicht», stellt Notbauer fest. Apropos Auslastung: Ausschlaggebend ist laut dem Geschäftsführer nicht in erster Linie die durchschnittliche Belegung, sondern vielmehr die Spitzenbelegung aufgrund der Anlässe im Campussaal. Alleine in diesemJanuar beispielsweise sei das Parkhaus an 10 Tagen ausgebucht.

Parkhaus Eisi

Die 360 Plätze im Parkhaus Eisi in Brugg sind durchschnittlich zu etwa 80 Prozent belegt. Der Betrieb und die Auslastung seien sehr zufriedenstellend, sagt Yvonne Brescianini von der Eisi Parkhaus AG. Auch die Reaktionen der Benutzer auf das Angebot seien durchweg positiv. Als Pluspunkte erwähnt sie die grossen Parkfelder, die grosszügigen Verkehrsflächen für die Zu- und Wegfahrt, die klare Orientierung, die Behinderten- und Frauenparkplätze im 1. Untergeschoss unmittelbar beim Lift, die gute Ausleuchtung sowie die gesicherten Toiletten. Kurz: Grossgeschrieben würden neben Benutzerfreundlichkeit auch Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit. Gegenwärtig wird das Parkhaus einer Generalreinigung unterzogen. Eine besondere Herausforderung seien die Aufenthalte von Jugendlichen im 2. Untergeschoss des Parkhauses sowie die immer wieder auftretenden Störungen beim Schrankensystem. Durch vermehrte Polizeikontrollen sowie eine erhöhte Wartung der technischen Einrichtungen werde diesen Problemen begegnet. Veränderungen sind laut Yvonne Brescianini derzeit zwar keine geplant. Eine Entwicklungsmöglichkeit stelle aber die Einführung eines Parkleitsystems unter der Führung der Stadt Brugg dar.

Unmittelbar beim Lift stehen Frauenparkplätze zur Verfügung

Die 360 Plätze im Parkhaus Eisi in Brugg sind durchschnittlich zu etwa 80 Prozent belegt. Der Betrieb und die Auslastung seien sehr zufriedenstellend, sagt Yvonne Brescianini von der Eisi Parkhaus AG. Auch die Reaktionen der Benutzer auf das Angebot seien durchweg positiv. Als Pluspunkte erwähnt sie die grossen Parkfelder, die grosszügigen Verkehrsflächen für die Zu- und Wegfahrt, die klare Orientierung, die Behinderten- und Frauenparkplätze im 1. Untergeschoss unmittelbar beim Lift, die gute Ausleuchtung sowie die gesicherten Toiletten. Kurz: Grossgeschrieben würden neben Benutzerfreundlichkeit auch Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit. Gegenwärtig wird das Parkhaus einer Generalreinigung unterzogen. Eine besondere Herausforderung seien die Aufenthalte von Jugendlichen im 2. Untergeschoss des Parkhauses sowie die immer wieder auftretenden Störungen beim Schrankensystem. Durch vermehrte Polizeikontrollen sowie eine erhöhte Wartung der technischen Einrichtungen werde diesen Problemen begegnet. Veränderungen sind laut Yvonne Brescianini derzeit zwar keine geplant. Eine Entwicklungsmöglichkeit stelle aber die Einführung eines Parkleitsystems unter der Führung der Stadt Brugg dar.

Parkhaus Neumarkt

Das Neumarkt-Parkhaus in Brugg hat mit Abstand am meisten Parkplätze zu bieten. Um die 600 sind es an der Zahl. Bis 30 Minuten ist das Parkieren kostenlos.Besonders wert gelegt werde auf die Bereiche Sicherheit, Sauberkeit und Kundenzufriedenheit, sagt Marcel Aebi, Teamleiter Bewirtschaftung Geschäftshäuser bei der zuständigen Privera AG aus Dättwil.Als Besonderheit bezeichnet er neben der Beleuchtung auch das Leitsystem, dank dem problemlos und schnell ein freier Parkplatz gefunden werden kann,sowie die Behindertenparkplätze und die XXL-Parkplätze, die ein bequemes Beladen auch mit dem Familien-Van ermöglichen. Das Parkhaus, fügt Aebi an, stehe vor allem den Kunden und Mietern zur Verfügung. Da es rund um die Uhr geöffnet ist, werde allerdings vermehrt der Vandalismus in der Nacht zum Thema.

Grösstes Parkhaus bietet extragrosse Parkplätze

Das Neumarkt-Parkhaus in Brugg hat mit Abstand am meisten Parkplätze zu bieten. Um die 600 sind es an der Zahl. Bis 30 Minuten ist das Parkieren kostenlos.Besonders wert gelegt werde auf die Bereiche Sicherheit, Sauberkeit und Kundenzufriedenheit, sagt Marcel Aebi, Teamleiter Bewirtschaftung Geschäftshäuser bei der zuständigen Privera AG aus Dättwil.Als Besonderheit bezeichnet er neben der Beleuchtung auch das Leitsystem, dank dem problemlos und schnell ein freier Parkplatz gefunden werden kann,sowie die Behindertenparkplätze und die XXL-Parkplätze, die ein bequemes Beladen auch mit dem Familien-Van ermöglichen. Das Parkhaus, fügt Aebi an, stehe vor allem den Kunden und Mietern zur Verfügung. Da es rund um die Uhr geöffnet ist, werde allerdings vermehrt der Vandalismus in der Nacht zum Thema.