Windisch
SVPler will, dass Jugendliche den Laptop nach Abschluss der Oberstufe behalten können

Damit die Oberstufenschülerinnen und -schüler einen Anreiz haben, mit den IT-Geräten an der Schule Windisch sorgfältig umzugehen, schlägt SVP-Einwohnerrat Philipp Ammon vor, dass der Gemeinderat mit involvierten Aussengemeinden über eine Kostenübernahme verhandelt.

Claudia Meier
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Geht es nach dem SVP-Einwohnerrat, soll diese Windischer Sekundarklasse die IT-Geräte beim Schulabschluss behalten dürfen.

Geht es nach dem SVP-Einwohnerrat, soll diese Windischer Sekundarklasse die IT-Geräte beim Schulabschluss behalten dürfen.

Irene Hung-König
(24. März 2021)

SVP-Einwohnerrat Philipp Ammon aus Windisch macht sich für die Oberstufenschülerinnen und -schüler stark. Der 34-jährige Lokalpolitiker regt in einem Vorstoss an, die IT-Geräte der Schule nach der obligatorischen Schulzeit kostenlos an die Jugendlichen abzugeben.

Philipp Ammon lädt den Gemeinderat deshalb über sein Postulat ein, mit den Aussengemeinden, deren Schüler die Windischer Oberstufe besuchen, über die Kostenübernahme für die Geräte ihrer Schüler zu verhandeln.

Laptop ist Voraussetzung für viele Bildungswege

Seinen Antrag für das kostenlose Überlassen der Laptops nach Schulabschluss begründet der SVPler wie folgt: «Somit verfügen unsere Schulabgängerinnen und -abgänger bereits über ein Gerät, welches heute bei vielen Bildungswegen nach der Oberstufe vorausgesetzt wird.»

Zudem glaubt Philipp Ammon, dass die Jugendlichen ihre Geräte auch mit mehr Sorgfalt behandeln, «als wenn sie wissen, dass es sich nur um ein Leihgerät handelt».

Fast eine Million Franken ins Informatikkonzept investiert

Zur Erinnerung: Im Juni dieses Jahres genehmigte der Einwohnerrat Windisch einen Zusatzkredit von 212'000 Franken sowie einen Nachtragskredit von 34'500 Franken zu Lasten des Budgets 2021, um Anpassungen beim Medien- und Informatikkonzept von der Primarschule bis zur Oberstufe vorzunehmen.

Gut ein Jahr zuvor, im Januar 2020, hatte das Gemeindeparlament bereits den Kredit von 695'000 Franken für das Medien- und Informatikkonzept der Schule Windisch gutgeheissen. Unter dem Strich wurde also fast eine Million Franken in die Digitalisierung der Bildungsinstitutionen investiert. Durch die Coronapandemie und die damit verbundene Schliessung der Schulen hat das Informatik-Thema an Priorität gewonnen.

Als Standard ein Gerät pro Oberstufenschülerin

Mit dem im Juni gesprochenen Zusatzkredit werden die Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe mit persönlichen Geräten ausgestattet. In seiner Botschaft begründete der Gemeinderat diesen 1:1-Ausbaustandard damit, dass die Geräte individuell und vielseitig in verschiedenen Fächern und in unterschiedlichen Lernsituationen eingesetzt werden können.

Mit seinem Postulat regt Philipp Ammon die Verhandlung mit Aussengemeinden an für gewisse Kostenübernahmen.

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