Windisch
Sehnsucht nach Nähe und Begegnung – das Tanzprojekt «Sei Nacht zu mir» rührt die Seele

In der Klosterkirche Königsfelden findet die achte professionelle Tanzproduktion des Vereins Tanz & Kunst Königsfelden statt. Die Gründerin und künstlerische Leiterin Brigitta Luisa Merki sagt, wie die Vorstellungen ankommen.

Janine Walthert
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Das Tanzprojekt «Sei Nacht zu mir» des Vereins Tanz & Kunst Königsfelden ist gut angelaufen.

Das Tanzprojekt «Sei Nacht zu mir» des Vereins Tanz & Kunst Königsfelden ist gut angelaufen.

Bild: Alex Spichale
(26. Mai 2021)

Seit dem 28. Mai findet in der Klosterkirche Königsfelden die Tanzvorstellung «Sei Nacht zu mir» des Vereins Tanz & Kunst Königsfelden in Kooperation mit dem Museum Aargau statt. Das Projekt ist die achte Uraufführung in der Reihe der professionellen Tanzproduktionen. «Der Titel der Choreografie ist einem Liebesgedicht des deutsch-iranischen Schriftstellers Said entliehen», sagt Gründerin und künstlerische Leiterin Brigitta Luisa Merki.

Im Pas de deux von Tanz und Musik findet die grosse Sehnsucht nach Nähe und Begegnung ihren poesievollen Ausdruck. Die Choreografin sagt:

«Die Nacht birgt das Geheimnis von Liebe und Hoffnung – von einer Welt, in der die Sehnsucht des Menschen nach Erlösung sucht.»

Die Choreografie «Sei Nacht zu mir» ist von Remus Şucheană, ehemaligem Direktor des Balletts am Rhein in Düsseldorf DE. Die zehn Tänzerinnen und Tänzer stammen aus sieben verschiedenen Ländern. Das Streicherquartett Kaleidoscope String Quartet spielt eigene Kompositionen und Arrangements und wird von der Sängerin Karima Nayt begleitet.

Das Kunstprojekt begeistert das Publikum

Die Tanzproduktion stösst bei den Besuchenden auf grossen Anklang. «Uns ist ein guter Auftakt gelungen», sagt Merki. Die Stühle in den Zuschauerrängen seien gut besetzt. Das Publikum sei gerührt und begeistert von dem Zusammenwirken von Tanz, Klang und Licht. Brigitta Luisa Merki sagt:

«Es ist die richtige Produktion zum passenden Zeitpunkt und am richtigen Ort.»

An den Vorstellungen sind seit dem 3. Juni – nach dem Entscheid des Bundesrates – 100 Besuchende zugelassen. Vorher waren es nur deren 50. Einige der künftigen Vorstellungen sind bereits ausverkauft.

Aufgeführt wird die Tanzproduktion jeweils von Mittwoch bis Sonntag um 21 Uhr. Die letzte findet am 27. Juni statt. Für das nächste Jahr ist ein pädagogisches Kunstprojekt in Planung, welches voraussichtlich Anfang Juni 2022 aufgeführt wird.

Weitere Infos zu Vorführungen und den Tickets finden Sie auf der Website.

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