Veltheim
«Wunderplunder» zeigt wunderbare Nummern – die Schüler freuts

Der Zirkus Wunderplunder spielte am Dorffest vor vollen Rängen – sehr zur Freude der über 90 Primarschüler. Gut kommt auch die Zirkuszeitung an, die vor der Aufführung verteilt wurde.

Caroline Frei
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Warten auf den Einlass ins Zirkuszelt - die vielen Besucher (2)
12 Bilder
Putschibahn - bei Gross und Klein beliebt
Waghalsige Nummer auf Trommeln
Gelungene Fotoausstellung kommt gut an
«Wunderplunder» zeigt wunderbare Nummern – die Schüler freuts
Heisse Nummer der Feuerschlucker (2)
Ein Teil der Musikband ist bereit, wartet auf den Auftritt
Die Zirkusband in action
Die Clowns im Einsatz
Akrobatik vom Feinsten2
Die Bären sind los
Akrobatik vom Feinsten

Warten auf den Einlass ins Zirkuszelt - die vielen Besucher (2)

Carolin Frei

Kurz vor 14 Uhr werden noch die letzen Lidschatten, Schnurrbärte und Glitzer auf die Kindergesichter aufgetragen. Christopher, der Schlagzeuger, muss seinen Bart nochmals nachtupfen lassen. «Ich bin ein Hippie, spiele bei der Zirkusmusik mit. Das macht mir total Spass.» Seine Gspänli nicken zustimmend. Nicht nur die Zirkusmusik wird auf ihren Auftritt vorbereitet, auch die Artisten und Clowns zupfen noch ein letztes Mal ihre Kostüme zurecht. Dann gehts los.

Das Zelt ist zum Bersten voll – wie schon tags zuvor. Die Zuschauer bekommen schwebende Artisten, gefährliche Bären und Tiger, Feuerschlucker, Clowns und anderes mehr zu sehen. «Die machen das gut», flüstert eine Besucherin ihrer Nachbarin zu. So erstaunte denn nicht, dass die einzelnen Nummern immer wieder Applaus ernten.

Nicht minder gut kommt die Zirkuszeitung an, die im Vorfeld der Aufführung an die Besucher verteilt wurde. Geschaffen wurde sie von vier Primarschülern, die während der Zirkusprojektwoche Fotos geschossen und Interviews geführt haben. Interviewt wurden nicht nur die Leiter des Zirkus Wunderplunder, sondern auch die Jungartisten.

Fotoausstellung und «Putschibahn»

Natürlich stand am Samstag noch mehr auf dem Programm. Die Fotoausstellung in der Turnhalle etwa, die Jung und Alt in den Bann zog. Oder der Lunapark, bei dem vor allem die «Putschibahn» ein Renner war. Und wer mochte, konnte sich in den vielen Beizli mit Kaffee und Kuchen, Risotto, Grilladen und anderem mehr verwöhnen. Im Fussballstadl wurde man nicht nur verköstigt, sondern konnte auch auf Grossleinwand die Fussball-WM verfolgen.

«Am Freitagabend wurden wir richtiggehend überrannt. Für heute Abend sind wir bestens gewappnet», sagt Beizenchef Martin Weber. Er windet dem OK des Dorffests Veltheim ein grosses Kränzlein. «Wir finden es äusserst grosszügig, dass alle Beizenbetreiber für die Infrastruktur, die von der Gemeinde gestellt wird, nichts bezahlen müssen. Der Erlös darf in die Vereinskassen fliessen.» Sagts und macht sich auf, um im Fussballstadl – vor dem nächsten grossen Ansturm – nach dem Rechten zu sehen.

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