Brugg

Zum Jubiläum: Bühne frei für kreative Schülerschar

Die Schule Bodenacker feiert am Freitag ihren 10. Geburtstag. Die Kinder zeigen mit ihren Lehrkräften eine «Werkshow». Die Vorbereitungen dazu laufen die ganze Woche auf Hochtouren. Es gibt viel Raum für das Ausprobieren und Scheitern.

Die Schule Bodenacker in Brugg ist fest in der Hand junger Bauleute. Die 6- bis 9-jährigen Kinder stolzieren mit ihren orangen Helmen auf der «Baustelle Pausenplatz» umher, baggern Steine aus und sägen Holzlatten zurecht.

Sie arbeiten an einem Wasserspielplatz, um später Wasser stauen zu können. In der Turnhalle trainieren die Kinder, übers Mini-Trampolin in den Handstand zu kommen.

Den einen gelingt dies, gestreckt bis in die Zehenspitzen, andere üben ein ums andere Mal den Aufgang. In einem Schulzimmer liegen farbige Papierraupen auf den Tischen. Diese werden später um Äste gewickelt und schmücken am Freitagabend die Festräumlichkeiten.

Show läuft spontan ab

10 Jahre gibt es die Schulanlage Bodenacker für die 1. bis 6. Primarschulklassen und den Kindergarten bereits. 170 Kinder lernen hier, im Westen Bruggs.

Unter dem Motto «Brücken bauen» haben die Kinder diese Woche altersgemischt in verschiedenen Workshops verbracht. Sie konnten ihre Fähigkeiten handwerklich, künstlerisch, kreativ oder turnerisch unter Beweis stellen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. 

«Wir sehen heute ein spannendes Potpourri der Workshops», sagt Schulleiterin Renata Huggel. Für sie, wie für die Lehrkräfte wird die «Werkshow» eine Überraschung sein, denn die Show läuft spontan und nicht nach einem bestimmten Muster ab. «Es entsteht etwas ganz ohne Druck», erklärt Musikgrundschullehrerin Gabriela Hochreuter. Sie ist für die Moderation zuständig. «Wir wollen in den Workshops Raum geben für das Ausprobieren und Scheitern. Wir zeigen eine Momentaufnahme.»

Pausenplatz mit Eltern umgestaltet

Einer, der von Anfang an dabei ist, ist Hausmeister Beat Buchle. Ihm gefällt die Arbeit an der modernen und von den einfachen Strukturen her übersichtlichen Schule. Beat Buchle imponiert, wie hier alles funktioniert und die Menschen verschiedener Kulturen zusammenarbeiten. «Die Lehrkräfte sind offen, man spricht miteinander.»

Die Schulanlage Bodenacker sei zu einem allseits geschätzten und beliebten Begegnungsort im Wohngebiet geworden. Das funktioniere auch ausserhalb der Schulzeiten, bestätigt Beat Buchle. Das Kompliment der Schulleiterin Renata Huggel geht an die Eltern, die mitarbeiten. «Wir haben den Pausenplatz gemeinsam mit Eltern und Kindern umgestaltet, das ist nicht selbstverständlich.»

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