Strafverfolgung

Das ist das neue Programm der Aargauer Strafverfolgung

Das Bezirksgericht wird Teil der Staatsanwaltschaft, bleibt an diesem Standort jedoch weiter bestehen.

Bezirksgericht Aarau

Das Bezirksgericht wird Teil der Staatsanwaltschaft, bleibt an diesem Standort jedoch weiter bestehen.

Kompromisslose Verbrehensbekämpfung, mehr einbrüche verhindern und allgemein schnellere Strafverfahren: So sieht die neue Strafprozessordnung aus.

Bisher waren die Verfahren der Straf- und Zivilprozessordnung kantonal geregelt. Nun wird das Prozessrecht ab Januar 2011 vereinheitlicht: Die Schweizerische Strafprozessordnung, Jugendstrafprozessordnung und Zivilprozessordnung sowie die kantonalen Einführungsgesetze treten in Kraft.

Diese Änderungen führten im Kanton Aargau dazu, dass die Behörden die Strafverfolgung neu organisiert werden muss. So werden polizeilichen Ermittlungen nicht mehr vom Untersuchungsrichter an die Staatsanwaltschaft übergeben. Vielmehr wird die gesamte Strafuntersuchung im sogenannten Staatsanwaltschaftsmodell aus einer Hand durchgeführt. Die Konsequenz für die Bezirksämter: Sie werden in die Staatsanwaltschaft aufgenommen.

Für eine bessere Kriminalitätsbekämpfung

Was die Reorganisation der Strafverfolgungsbehörde angeht, hat der Regierungsrat den Organen der Strafverfolgung - Kantonspolizei, Staatsanwaltschaft und Jugendanwaltschaft - sechs Schwerpunkte für die nächsten drei Jahre vorgegeben:

Schwere Verbrechen kompromisslos bekämpfen, Gewalt im öffentlichen Raum eindämmen, mehr Einbruchdiebstähle verhindern und aufklären, Vermögensdelikte konsequenter verfolgen, jugendliche Intensivtäter früher identifizieren und das allgemeine Strafverfahren beschleunigen.

Damit soll die Wirkung der Kriminalitätsbekämpfung im Kanton weiter verbessert werden. (ldu)

Meistgesehen

Artboard 1