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4. Etappe zum Mittelmeer: Erstmals mit Jacke – aber nur am Morgen

Mit total 1473 Höhenmetern auf der 135 Kilometer langen Strecken von Aix-les-Bains nach Montéllier haben die Bikerinnen und Biker des Berufsbildungszentrums Freiamt am Mittwoch die Königsetappe ihrer Tour ans Meer bewältigt.

Vanessa Zimmermann und Speranza Aiello sind am Mittwoch früh losgefahren und mussten -- das erste Mal auf dieser Tour – eine Jacke anziehen: "Es war angenehm kühl am Morgen und das war sehr angenehm. Doch am Nachmittag kam die Hitze der vergangenen Tage zurück."

Die Tour empfanden die beiden Schülerinnen als mittelprächtig. "Zeitweise hat uns die Gegend gefallen, aber heute mussten wir sehr oft auf Landstrassen fahren. Je weiter man von der Schweiz weg ist, umso weniger Radwege hat es." In den kleinen Dörfern, durch die sie am Mittwoch gefahren sind, haben sie zudem die vielen Ampeln gestört. "Die bringen Dich völlig aus dem Rhythmus", sagt Vanessa, "immer anhalten, wieder anfahren, wieder anhalten – das ist ziemlich nervig."

Nicht nur weniger Radwege hat es in Frankreich, sondern auch rüppelhaftere Autofahrer: "Zeitweise war es recht heftig", sagt Vanessa, "die Franzosen fahren deutlich weniger vorsichtig als die Schweizer. Sie werden rasch nervös und hupen, wenn sie sich über die langsameren Radfahrer aufregen."

"Das gröbste sind die Lastwagen", ergänzt Speranza, "sie fahren eine Weile hinter Dir her und wenn wir dann nicht von der Strassen gehen, überholen sie knapp und trotz Gegenverkehr. Es ist ziemlich abartig, wie die fahren."

Die Königsetappe ist für Vanessa und Speranza "super gelaufen". Trotz starkem Gegenwind am Morgen: "Am Nachmittag hatten wir dafür Rückenwind und wir sind schnell vorwärts gekommen. So früh waren wir noch nie am Ziel wie heute."

Langsam spüren die Radlerinnen und Radler die Anstrengungen der letzten Tage: "Von der Fröschli-Position auf dem Velo haben viele Nackenschmerzen. Schuld daran ist aber nicht nur die Haltung auf dem Rad, sondern auch der Wind, der dauern um den Hals weht", erklären die beiden bbz-Schülerinnen.

Dennoch macht ihnen die Tour noch immer Spass: "Am Tag denkst Du schon mal, "wieso tue ich mir das nur an", doch am Abend, wenn Du die Strecke geschafft hast, bist Du stolz auf Deine Leistung. Es ist schon gut so, wie es ist." 

Verfolgen Sie die Reise der bbz-Schülerinnen und Schüler ans Mittelmeer. Den Tagesbericht finden Sie ab Montag jeden Abend online hier.

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