Die UBS muss sparen. So plant die Grossbank beispielsweise die Verlagerung mehrerer hundert Stellen vom teuren Zürich ins kostengünstigere Biel, wie unlängst bekannt wurde. 

Auch in anderen Bereichen reduziert sie die Kosten. So verbannt die UBS einen Teil der Pflanzen aus ihren Büros, um den Betreibsunterhalt zu senken, wie Tele M1 berichtet. Um die Gewächse nicht einfach zu entsorgen, werden sie stattdessen an die Mitarbeiter verschenkt.

Zu diesem Zweck wurden die Pflanzen per Lastwagen zur Gärtnerei Baumann in Berikon verfrachtet, wo die UBS-Angestellten am Samstag die verbannten Büro-Gewächse abholen durfte. Beim Abtransport kam es dabei bisweilen zu kuriosen Szenen: «Drei Frauen kamen mit dem Cabriolet und nahmen die zwei grössten Pflanzen mit», berichtet Casa-Verde-Mitarbeiterin Mimi Wüthrich. «Der Baum war grösser als das Auto.»

Das Einladen wollte dann oft auch nicht so recht klappen. «Es war schon etwas speziell, wie die Leute versuchten, riesengrosse Pflanzen in ihre Mini Cooper oder Smarts zu bringen», berichtet Gärtnerei-Mitarbeiter Severin Mark amüsiert. «Nach etwa einer Stunde liessen sie die Pflanze dann trotzdem stehen und fuhren wieder weg.»

Kein Wunder, kam es vor Ort zu einem kleineren Verkehrschaos. Die Gärtnerei-Mitarbeiter mussten als Verkehrshelfer einspringen und die neuen Pflanzen-Besitzer immer wieder vertrösten. Sehr zum Missfallen einiger ungeduldiger Bank-Mitarbeiter, die aus der ganzen Schweiz angereist waren, um ein ehemalige Büro-Pflanze zu ergattern. (cze)