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Ausserordentliche Mitgliederversammlung: Altersheim-Verein Obere Mühle bekommt bald einen Sinnespark

Präsident Mike Lauper erläutert den Mitgliedern den zukünftigen Sinnespark.

Präsident Mike Lauper erläutert den Mitgliedern den zukünftigen Sinnespark.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Altersheim-Vereins Villmergen/Dintikon stimmt dem 1,3-Millionen-Projekt zu.

Das Interesse an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung war sehr gross, 83 Stimmberechtigte fanden sich im neuen Restaurant der Einrichtung ein. Das sei in seiner Zeit als Präsident des Altersheim-Vereins Obere Mühle in Villmergen ein Rekord, stellte Mike Lauper erfreut fest, es zeige das Interesse und die Bereitschaft, Mitverantwortung zu übernehmen.

Nachdem der Umbau des Erdgeschosses mit dem neuen Restaurant so gut wie abgeschlossen ist, nimmt der Verein ein weiteres Vorhaben des Strategieprojektes 2020 in Angriff – den Sinnespark. «Dadurch werde die Attraktivität und die multifunktionale Nutzbarkeit unserer schönen Aussenanlagen für Jung und Alt erhöht», heisst es in der Beschreibung.

Sinnespark soll alle fünf Sinne anregen

Mike Lauper erläuterte: «Hier soll ein wunderschönes Naherholungsgebiet entstehen, welches alle fünf Sinne anregen und auch der ganzen Bevölkerung Freude bereiten soll.» Ausführlich informiert die Website www.sinnespark.ch über das Vorhaben. Der Antrag zur Unterstützung und Genehmigung des Projektes, dessen Gesamtkosten sich auf 1,265 Millionen Franken belaufen, wurde angenommen – es gab nur eine Gegenstimme.

Ebenfalls genehmigt wurde die Restfinanzierung des Gesamtprojektes durch den Altersheim-Verein Villmergen/Dintikon, das heisst konkret: Derjenige Teil, welcher nicht durch Spenden abgedeckt ist. Angestrebt wird eine breit abgestützte Finanzierung durch Spenden und Förderbeiträge. Der Präsident hofft natürlich, dass sich möglichst viele Leute aus der Umgebung mit dem gemeinnützigen Projekt identifizieren und unter dem Motto «Jeder Franken zählt» bei der Finanzierung mithelfen.

Bisher weder Bewohner noch Mitarbeiter infiziert

Zuvor gab es einen Rückblick auf die letzten Monate, die durch die Coronapandemie durchaus denkwürdig gewesen seien, so Geschäftsleiterin Marianne Busslinger. Aufgrund der strengen und notwendigen Schutzmassnahmen seien Alltag und Arbeitsabläufe seit März sehr verändert, aber alle müssten lernen, damit umzugehen. Die Geschäftsleiterin: «Bisher haben sich glücklicherweise weder Bewohner noch Mitarbeiter das Virus eingefangen.» Das vergangene halbe Jahr sei dennoch recht gut, es herrsche quasi eine Vollbelegung der Zimmer. Die neue Pflegedokumentation Lobos habe im Mai in Betrieb genommen werden können.

Gut verlaufen sei die Übernahme des Alterszentrums «Wohnen an der Bünz» in Dottikon. Dort seien eine neue Telefon- sowie Notrufanlage installiert worden, zudem wurde das Team erweitert. «Der Umbau des Erdgeschosses der Einrichtung in Villmergen unter Coronabedingungen brauchte mehr organisatorischen und finanziellen Aufwand», teilte Busslinger mit, «mittlerweile befinden wir uns im Endspurt.»

Zu den Finanzen erklärte Rolf Muntwyler, dass das Budget durch die Übernahme von «Wohnen an der Bünz» andere Zahlen aufweise im Vergleich zu den Vorjahren. Für 2020 sei mindestens mit dem budgetierten Jahresergebnis von 83450 Franken zu rechnen.

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