Mister Schweiz

Beriker Mister-Schweiz-Kandidat siegt in der Liebe

«Es war eine tolle und erfahrungsreiche Zeit. Dennoch ist es schön, wieder mehr Freizeit zu haben», sagt Ronny Lnenicka. Der 25-Jährige hat am Samstag bei der Mister-Schweiz-Wahl den dritten Platz geholt. Mit Jennifer ist er glücklich liiert.

Von Sandro Cavegn, dem Gewinner der Mister-Schweiz-Wahlen, fühlt sich Lnenicka nicht in den Schatten gestellt. «Ich habe immer gesagt, dass ich glücklich bin, wenn ich unter die ersten 12 komme», sagt er dazu. Dass er dann unter die ersten vier gekommen sei, «das habe ich nur noch genossen».

Erachtet Cavegns Aktion als unfair

Als unfaire Aktion betrachtet Lnenicka die Bemühungen von Cavegn, mit einem Wettbewerb Wählerinnen und Wähler zu generieren. Wie unter anderem bei 20 Minuten online zu
lesen war, hat Cavegn das offizielle Mister-Voting mit einem Gewinnspiel mit Preisen im Wert von 20 000 Franken kombiniert - gewinnen konnte, wer für ihn anruft. «Ich habe mich bei der Organisation beklagt. Doch es wurde toleriert.»

Ronny Lnenicka (rechts) mit Mister Schweiz Sandro Cavegn (links) und Dario Hold

Ronny Lnenicka (rechts) mit Mister Schweiz Sandro Cavegn (links) und Dario Hold

Somit habe Cavegn nicht wegen seiner Sympathie gepunktet, sondern wegen des Geldes. «Es hat alle Kandidaten gestört, auch wenn keiner darüber spricht», hält Lnenicka fest.

Stelle als Autoverkäufer

Modelaufträge hat Lnenicka noch keine erhalten. Und auch wenn er die Wahl nicht gewonnen hat - gesiegt hat er in der Liebe. «Ich kenne Jennifer seit einem halben Jahr. Wir sind uns in den letzten Monaten nähergekommen.»

Nun ist beim drittplatzierten erst einmal geniessen angesagt: Diese Woche hat Ronny Lnenicka noch Ferien. «Ab dem 1. September fange ich meine neue Stelle als Autoverkäufer bei derselben Firma an», verrät er. Gleichzeitig gehe seine Weiterbildung zum Automobilkaufmann weiter. Langweilig werde es ihm sicher nicht, meint er.

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