Alikon

Der Dorfplatz wird aufgewertet

Der Dorfkern von Alikon erhält eine neue Gestaltung und der Gerechtigkeitsverein hat sich entschieden, mit der Neugestaltung des Dorfplatzes, einen neuen Brunnen anzuschaffen.

Kürzlich luden der Gemeinderat Sins und der Gerechtigkeitsverein Alikon-Holderstock die Einwohner zu einer Orientierung ein. Gemeinderat Andreas Villiger wies darauf hin, dass an der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2008 für die Sanierung des Dorfplatzes Alikon ein Kredit von 120 000 Franken gutgeheissen wurde. 100 000 Franken gehen zulasten der Gemeinde Sins, 20 000 Franken hat der Gerechtigkeitsverein zu tragen. Der Kredit mache es möglich, den Dorfkern von Alikon aufzuwerten, sagte Villiger

Dorfplatzgestaltung erweitert

Der verantwortliche Ingenieur Detlef Conradin erklärte, dass erst nur eine Belagssanierung auf dem Dorfplatz und ein neues Trottoir bis zum Schulhaus geplant waren.

Später kamen die Erneuerungen der Werkleitungen und der Kanalisation hinzu. Conradin informierte, dass die Strassenarbeiten gut vorankommen. Am ersten Oktober-Wochenende wird der Deckbelag eingebracht.

Die Arbeiten für die Sanierung des Dorfplatzes werden in einem Monat beginnen. Auch hier werden die Werkleitungen erneuert und anschliessend ein neuer Belag eingebracht.

Verein will Brunnen kaufen

Auch die Umgebung des Dorfbrunnens soll neu gestaltet werden. Der Gerechtigkeitsverein hat sich entschieden, mit der Neugestaltung des Dorfplatzes, einen neuen Brunnen anzuschaffen. Mit der Gestaltung des neuen Brunnens wurde Felix Bitterli, Steinbildhauer aus Sins, beauftragt. Thomas Müller aus Alikon setzte sich mit der Umgebungsgestaltung des Brunnens auseinander und stellte diese vor. In einer angeregten Diskussion äusserte sich die Alikoner Bevölkerung zum Standort des Brunnens und zur Bepflanzung in dessen Umgebung.

Dorffest mit Einweihung

Regine Villiger stellte die Idee vor, den Dorfplatz im kommenden Jahr feierlich einzuweihen. Als Ausdruck der Freude über den neuen Dorfplatz und den geplanten Brunnen möchte sie die Alikoner Bevölkerung für ein Fest gewinnen.

Dies biete zusätzlich die Gelegenheit, die Bevölkerung wieder etwas näher zusammenzubringen. Für die Organisation dieses Festes soll ein OK gegründet werden. Zudem machte sie den Vorschlag, mit diesem Fest und mit Spenden den Dorfbrunnen zu finanzieren.

Vereinskasse stark belastet

Die Kasse des Vereins sei mit dem Unterhalt der Kapelle Alikon sowie der Sanierung des Dorfplatzes schon sehr strapaziert, meinte Villiger. «Früher konnten mit dem Holzerlös aus den Wäldern die Rechnungen beglichen werden. Heute sind die Holzpreise sehr tief und das Vermögen des Vereins wird immer kleiner», sagte sie.

«Der Dorfplatz soll zu einem Treffpunkt werden und für die Bevölkerung von Alikon der nächste Naherholungsort sein», ergänzte Andreas Kaufmann, Vorstandsmitglied des Gerechtigkeitsvereins. (rv/az)

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