Wohlen

Die Eisproduktion im Schüwo-Park läuft auf Hochtouren – trotz Spätsommerhitze

Für Christian Meier und sein Team geht’s vom Wasser auf das Eis.

Für Christian Meier und sein Team geht’s vom Wasser auf das Eis.

37'573 Badigäste wurden während der vergangenen Saison verzeichnet. Der Wohler Schüwo-Park-Geschäftsführer Christian Meier ist zufrieden.

Letztes Jahr waren es die Probleme mit dem Potenzial-Ausgleich im Wasser in den Schwimmbecken und dieses Jahr verhinderte Corona die Öffnung der Badi Wohlen um mehrere Wochen. Geschäftsführer Christian Meier ist wahrlich nicht zu beneiden. Der sympathische Seeländer nimmt’s gelassen: «Über alles gesehen ist die Saison zufriedenstellend verlaufen. Es hätte weitaus schlimmer sein können.»

Trotz Lockerung weiterhin an die Höchstgrenze gehalten

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der Schüwo Park zwei Prozent weniger Eintritte. Am 6. Juni öffnete die Badi die Türen mit Corona-Auflagen. «Wir hielten uns nach der Lockerung weiterhin an die Höchstgrenze von 2085 Gästen», erzählt er. Dies sei problemlos umsetzbar dank der grosszügig bemessenen Anlage.

Hygienevorschriften erforderten zusätzlichen Aufwand

Der Besucherrekord wurde am tropisch warmen Sonntag, 9. August, mit 1741 Gästen erreicht, «verteilt auf den ganzen Tag», merkt Meier an. Die Zahl der verkauften Abos reduzierte sich um dreissig im Vergleich zum Vorjahr. «Das ist verständlich, man wusste ja nicht, ob wir nicht plötzlich wieder schliessen müssen», kommentiert er. Viel Aufwand erforderte die Einhaltung der Hygienevorschriften. Für Reinigung und Desinfektion der Anlage musste Meier zusätzlich ein Reinigungsinstitut anstellen, «anders hätten wir den Arbeitsaufwand nicht geschafft», sagt er.

Damit nicht der Badmeister die Anzahl der Badegäste in den beiden Schwimmbecken überwachen musste, wurde ein elektronisches Zutrittssystem installiert. Ausserdem informierte ein Zähler auf der Website und vor der Badi über die aktuelle Zahl der Badegäste. Gewundert hat sich der Geschäftsführer, dass wenig Besucher ihre Tickets online buchten. Dies ermöglichte es, ohne anzustehen, in die Badi zu gelangen.

Ein Unfall mit glücklichem Ausgang

«Zum Glück hatten wir dieses Jahr nur einen Unfall», erzählt der Geschäftsführer. Ein Fünfjähriger schlich sich unbemerkt davon, während seine Eltern ihre Badi-Sachen zusammenpackten. Der Bube sprang ins Becken und tauchte unter. Sofort zu Hilfe eilende Badegäste zogen ihn aus dem Wasser und der Bademeister leistete Erste Hilfe. Der Junge hatte Glück im Unglück, er trug keine bleibenden Schäden davon.

Seit vergangenem Samstag ist die Badi geschlossen. «Nach den Sommerferien nehmen die Besucherzahlen ab», kommentiert er. Bei spätsommerlicher Hitze bereitet sein Team in der Eishalle die Saison vor, die am Samstag, 26. September, startet. Es gelten besondere Regeln: Auf dem Eisfeld dürfen nicht mehr als 347 Personen gleichzeitig sein und in der Halle maximal 481 Gäste. «So viele Leute hatten wir erst einmal annähernd auf dem Feld, das war anlässlich einer Eisdisco», verdeutlicht er. Auch im Winter gilt für das Team, regelmässig zu desinfizieren und darauf zu achten, dass die Benutzer den Mindestabstand einhalten. Und auch im Winter können Tickets online bestellt und die Besucherzahlen auf der Website kontrolliert werden.

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