Rudolfstetten-Friedlisberg

Die neuen Ziele des Gemeinderats: Pläne für Entwicklung stehen im Fokus

«Vor vielen Aufgaben»: Gemeindeammann Josef Brem, Rudolfstetten-Friedlisberg (hinten das Planungsgebiet Bahnhof).

«Vor vielen Aufgaben»: Gemeindeammann Josef Brem, Rudolfstetten-Friedlisberg (hinten das Planungsgebiet Bahnhof).

Der Gemeinderat Rudolfstetten-Friedlisberg präsentiert seine Legislaturziele für 2018–2021. In den nächsten 4 Jahren will er sich auf die Weiterentwicklung des Dorfes und damit auf die Planungswerke konzentrieren.

«Es warten viele spannende Aufgaben auf uns», hielt Gemeindeammann Josef Brem im Gespräch mit der AZ fest. Denn zu Beginn der neuen Amtsperiode hat sich der Gemeinderat Rudolfstetten-Friedlisberg mit den Legislaturzielen 2018–2021 befasst.

Die Gemeinde hat in den letzten Jahren eine Phase mit grossen Investitionen erlebt: Sportzentrum Burkertsmatt, Kreisschule Mutschellen, Sanierung und Betriebs- und Gestaltungskonzept der Kantonsstrasse sowie Erweiterung der Schulanlage im Dorf. Für die nächsten 4 Jahre liegen nun die Schwerpunkte in der Weiterentwicklung des Dorfes und damit bei den Planungswerken.

Schwerpunkte bei der Planung

Es geht dabei nicht nur um das Neubaugebiet Isleren, auch das Gemeindegebiet auf dem Mutschellen mit der grossen Kreuzung und das Areal Bahnhof im Dorfzentrum sind wesentliche Entwicklungsschwerpunkte.

«Bei der Planung des Areals Isleren, das sich an bevorzugter Lage oberhalb des Dorfes am Rand der Bauzone befindet, wartet die Bevölkerung bereits seit 10 Jahren auf Ergebnisse. An der Teilzonenplanänderung und am Gestaltungsplan wird gearbeitet.

Dabei ist die Verdichtung nach innen das grosse Thema. Die 22 000 Quadratmeter Land sollen erschlossen und zur Baureife gebracht werden», erklärte der Gemeindeammann. «Aber wir sind uns aber dessen bewusst, der Weg bis dahin ist nicht einfach, weil der Kanton ebenfalls stark involviert ist.»

Bei der weiteren Planung geht es um die Teilzonenplanänderungen und die Gestaltungsplanungen der Areale Bolleri auf dem Mutschellen und Bahnhof, mitten im Dorf. Dort möchte man einen städtebaulichen und architektonischen Akzent setzen mit einer Überbauung, die von einem mehrstöckigen Zentrumsgebäude dominiert wird.

Was in Rudolfstetten-Friedlisberg in der neuen Legislatur ebenfalls aktuell wird, ist die Revision der Ortsplanung (kommunale Bau- und Nutzungsordnung), liegt doch die letzte Überarbeitung des Zonenplans bereits mehr als 15 Jahre zurück.

Auf der Liste des Gemeinderats mit den Projekten, die bis im Jahr 2021 an die Hand genommen werden sollen, steht unter anderen die Erneuerung des Werkhofs mit Magazin. Auf jenem Areal, das sich neben dem Gemeindehaus befindet, schwebt der Behörde die Verwirklichung von zusätzlichem Wohnraum vor, wie der Gemeindeammann ausführte.

«Stabile Finanzen»

Die Legislaturziele sind das eine, die Finanzierung all dieser Vorhaben das andere. Wie steht es mit der finanziellen Lage von Rudolfstetten-Friedlisberg in den nächsten paar Jahren? Dazu Gemeindeammann Josef Brem: «Wir verfügen über stabile Gemeindefinanzen.

Für das Jahr 2018 konnten wir, unter Berücksichtigung des Abtauschs des Steuerfusses, diesen um 3 auf 95 Prozent reduzieren.» Die Nettoverschuldung der Gemeinde wird sich – je nach der Höhe des Steuerfusses – bis im Jahr 2021 zwischen 1 und 3 Millionen Franken bewegen.

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