Wohlen
Ein Anfang und ein Ende: Der Spatenstich zum Saisonschluss

Im Rahmen des Internationalen Moskito-Turniers wurde der Baubeginn für die neue Eisbahn gefeiert.

Toni Widmer
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Patrick Amstutz, der Präsident der neu gegründeten Sportpark Bünzmatt AG (links, mit Megafon) dirigiert den Spatenstich. To

Patrick Amstutz, der Präsident der neu gegründeten Sportpark Bünzmatt AG (links, mit Megafon) dirigiert den Spatenstich. To

Toni Widmer

Die 1976 eröffnete Wohler Eisbahn hat ihre zweitletzte Saison schadlos überstanden. Noch einen halben Winter muss sie die betagte Eismaschine halten, im Herbst 2018 soll die neue gedeckte Eisbahn eröffnet werden.

Der Spatenstich für dieses Projekt, welches Teil des vom Wohler Stimmvolk am 25. September 2016 bewilligten Sportparks Bünzmatt ist, hat am Sonntag stattgefunden, im Rahmen des Internationalen Moskito-Turniers, mit dem die Eisbahnsaison jeweils traditionell beendet wird.
«Wer da draussen auf der Eisbahn die strahlenden Gesichter unserer jungen Sportlerinnen und Sportler sieht weiss, warum wir uns so für die neue Eisbahn eingesetzt haben», sagte Urs Meier, der Präsident der Genossenschaft Kunsteisbahn Wohlen.

Die Freude über den Spatenstich sei nach den gemeinsamen und langen Anstrengungen entsprechend gross. «Viele Leute haben über Jahre hinweg auf dieses Ziel hingearbeitet und am gleichen Strick gezogen. Allen Beteiligten gilt unser grosses Dankeschön», sagte Meier und erwähnte im Besonderen die Wohler Nachbargemeinden, welche mit ihren Beiträgen ihre Solidarität zum Projekt bekundet hätten.

Mit einem Blumenstrauss verabschiedete er das Wirtepaar Maya und Giorgio Saxer, die mit dem bevorstehenden Abbruch der Eisbahn-Beiz in Pension gehen. Sie hätten das kleine Restaurant zu einem beliebten Wohler Treffpunkt gemacht, lobte Meier.

Sonnenschein als Symbol

Vizeammann Paul Huwiler sah das herrliche Wetter zum Spatenstich als Symbol: «Die Frühlingssonne steht für den Aufbruch in eine neue Ära.» Der Sportpark Bünzmatt, mit dessen Realisierung jetzt begonnen werde, habe viele Väter und Mütter. Gemeinsam hätten sie gezeigt, was man in Wohlen bewegen könne, wenn alle am gleichen Strick zögen. Auch Huwiler dankte den Beteiligten für ihren jahrelangen Einsatz und lobte die Nachbargemeinden für deren Solidarität.

Der Höhepunkt im ganzen Prozess sei für ihn die Volksabstimmung im letzten Herbst gewesen: «Die 79 % Zustimmung zur Badi und 75,5 % zur gedeckten Eisbahn an der Urne – das war der Beweis dafür, dass die Bevölkerung hinter diesem Projekt steht.»