Beinwil

Eine neue Kantonsstrasse zwischen den beiden Deponien

Die Kantonsstrasse zwischen der inzwischen gefüllten Deponie Feld (links) und der Deponie Weid-Banacker (rechts) in Beinwil wird auf 510 Metern Länge verlegt.

Die Kantonsstrasse zwischen der inzwischen gefüllten Deponie Feld (links) und der Deponie Weid-Banacker (rechts) in Beinwil wird auf 510 Metern Länge verlegt.

Die Kantonsstrasse wird auf 510 Meter verlegt, die Kosten trägt die Deponie Freiamt AG, der Bauherr ist allerdings der Kanton selber. Das Ziel ist, bis 2020 fertig zu sein, so dass man sich dem steigenden Aushubmaterial anpassen kann.

Die Verlegung der Kantonsstrasse zwischen den beiden Deponien Feld, welche bereits aufgefüllt ist, und der Deponie Weid-Banacker in Beinwil war eine Auflage des Gestaltungsplanes. Jetzt wird das Bauprojekt für die öffentliche Auflage vorbereitet.

Die Kosten für die Verlegung der Strasse trägt die Betreiberin der beiden Deponien für unverschmutztes Aushubmaterial, die Deponie Freiamt AG. Bauherr ist allerdings der Kanton.

Die heutige Kantonsstrasse, welche zwischen den beiden Deponiestandorten verläuft, wird mit der Realisierung der neuen Linienführung nur noch für den Rückbau und als Zufahrt zur Deponie verwendet.

Bis 2020 realisiert

Von 2004 bis 2010 wurde die Deponie Feld mit rund 950 000 Kubikmeter Aushubmaterial gefüllt. 2013 konnte gleich gegenüber die Deponie Weid-Banacker in Betrieb genommen werden.

Wenn diese Deponie etwa im Jahr 2020 mit rund 1,34 Mio. Kubikmeter Aushubmaterial gefüllt ist, wird auch die Strasse Rüstenschwil–Beinwil verlegt und dem Gelände angepasst sein.

Die heutige Strasse dient einerseits als Zubringer zu den Deponien, anderseits als Verbindungsstrasse zwischen Beinwil-Dorf und Rüstenschwil. Das Verkehrsaufkommen mit durchschnittlich unter 600 Fahrzeugen täglich ist eher gering, allerdings verkehrt hier auch die Buslinie 344 mit täglich 28 Fahrten.

Die alte Strasse wird auf einer Länge von etwa 510 Metern verlegt. Der neue Abschnitt der Kantonsstrasse K 350 beginnt auf der Höhe der Liegenschaft Feldhof und endet eingangs des Tannwaldes.

Die Linienführung liegt damit mehrheitlich mittig im Projektgebiet und lässt auch genügend Freiraum für Böschungsschüttungen. Die heutige Fahrbahnbreite von 5,5 Metern wird auf mindestens 6,2 Meter, in den Kurven noch etwas mehr, verbreitert.

Beidseitig der Strasse sind Bankette von je einem Meter geplant. Südseitig wird zusätzlich ein Graben von zwei Metern Breite für die Entwässerung der zukünftigen Aufschüttungen ausgeführt.

Die neue Strassenführung und der geänderte Ausbaustandard erfordern einen zusätzlichen Landbedarf von 383 Quadratmetern. Der Gemeinderat hat dem Bauprojekt zugestimmt, als nächster Schritt folgt die öffentliche Auflage.

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