Wohlen/Villmergen
Fünf Einwendungen gegen Projekt für Strassensanierung

Toni Widmer
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Die Nutzenbachstrasse soll ausgebaut werden. (Archiv)

Die Nutzenbachstrasse soll ausgebaut werden. (Archiv)

Andrea Weibel

Fünf Einwendungen sind im Rahmen der öffentlichen Auflage des Projekts «Sanierung Nutzenbachstrasse» eingereicht worden. Das erklärt Gesamtprojektleiter Marius Büttiker vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) auf Anfrage. Zum Inhalt kann er sich unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht äussern. Er sagt: «Wir hoffen, dass wir in den Verhandlungen gütliche Einigungen finden werden.» Das lässt darauf schliessen, dass keine Einwendung vorliegt, die das Projekt grundsätzlich infrage stellt. Die Gespräche mit den Einwendern würden im August/September stattfinden, sagt der Projektleiter weiter.

Ausbau und Sanierung der Nutzenbachstrasse zwischen Anglikon und Villmergen werden seit Jahrzehnten diskutiert. Das aktuell vorliegende Projekt soll 25,75 Millionen Franken kosten, die Gemeinden Wohlen und Villmergen mit müssen sich daran mit 6,27 beziehungsweise 4,91 Millionen Franken beteiligen. Mit dem Strassenprojekt verkoppelt ist eine Renaturierung des Nutzenbachs. Das kostet weitere 3 Millionen Franken, und auch hier werden sich die Gemeinden Wohlen und Villmergen an der Finanzierung anteilsmässig beteiligen müssen.

Die Auflage hat vom 4. Juni bis 3. Juli stattgefunden. Parallel läuft das politische Genehmigungsverfahren. Bereits Zustimmung signalisiert hat die Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV). Sie beantragt dem Grossen Rat, den vom Regierungsrat beantragten Kredit zu genehmigen. Das Kantonsparlament wird wohl im September entscheiden. Geplant ist, mit der Realisierung des Projekts im Frühling 2021
beginnen zu können. Die Bauzeit ist auf anderthalb Jahre veranschlagt.

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