Wohlen
Für die Öffentlichkeit: CVP will Merkur-Areal zum Park machen

Nach Meinung der CVP Wohlen soll das Areal zwischen Kapellstrasse und Hofmatten nicht verkauft, sondern zu einem Platz für die Öffentlichkeit werden.

Toni Widmer
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Blick auf das Merkur-Areal.

Blick auf das Merkur-Areal.

Meli Burgener

«Das gemeindeeigene Merkur-Areal sei dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und als öffentlicher Platz zu gestalten», verlangt die CVP Wohlen in einer soeben eingereichten Motion. Ihrer Meinung nach soll der Platz insbesondere für private und öffentliche Veranstaltungen genutzt werden können. Dafür, so verlangt die Partei weiter, müsse auch die notwendige Infrastruktur geschaffen werden.

Keine gute Visitenkarte

«Seit Jahren herrscht über die Nutzung des gemeindeeigenen Merkur-Areals Ungewissheit. Derzeit ist das Areal der Wohn- und Gewerbezone WG4 zugewiesen. Das zentral gelegene Merkur-Areal präsentiert sich heute öde und ist für unsere Gemeinde keine gute Visitenkarte», begründet die CVP ihren Vorstoss. Auf einen Verkauf des Merkur-Areals soll auch deshalb verzichtet werden, weil es im Dorfkern keinen Platz mehr gebe, auf dem grössere Veranstaltungen durchgeführt werden könnten. Für das lsler-Areal, das zurzeit ebenfalls noch brachliegt, sei eine Überbauung vorgesehen, und dieses Areal erachtet die Partei für grössere Veranstaltungen ohnehin als nicht zweckdienlich.

«Die ‹Hagewo 2015› und zahlreiche Dorffeste belegen, dass ein Bedarf für einen solchen Platz mit entsprechender Nutzung besteht. Solche Veranstaltungen in die Peripherie der Gemeinde zu verlegen, ist keine Alternative und würde die Dorfkultur negativ beeinträchtigen», hält die CVP in ihrer Motion fest und findet, die Gemeinde Wohlen könne es sich nicht leisten, keinen grösseren gemeindeeigenen Platz im Zentrum zu besitzen, der sich auch für die Durchführung von grösseren Veranstaltungen eigne.

Alternativen für Parkplätze

Nach Meinung der CVP soll das Merkur-Areal «als attraktiver öffentlicher Platz» zur «geeigneten Visitenkarte für Wohlen» werden. Für die Finanzierung der dazu notwendigen baulichen Massnahmen soll der Gemeinderat dem Einwohnerrat einen entsprechenden Bericht und Antrag unterbreiten. Eine Umzonung erachtet die Partei als nicht notwendig, und für die Parkierung von Armeefahrzeugen bei der Einquartierung von Truppen, findet sie, könnten Alternativen gefunden werden.