Dottikon

Gelungene «Tage der 15 offenen Türen» bei der ehemaligen Schuhfabrik Bally

Beliebt: Die Dampfbahn chauffierte Kinder und jung Gebliebene rund um den Innenhof.Bild: Natasha Hähni

Beliebt: Die Dampfbahn chauffierte Kinder und jung Gebliebene rund um den Innenhof.Bild: Natasha Hähni

Bally für alli: Das ist aus der ikonischen Fabrik aus rotem Backstein in Dottikon geworden.

Das Bally-Gebäude in Dottikon – seit über hundert Jahren prägt das Gebäude aus Backstein die Freiämter Landschaft. Doch die Zeit, in denen über 1000 Angestellte für die Produktion der Bally-Schuhe nach Dottikon pendelten, ist vorbei.

Wozu dienen die Innenräume des imposanten Gebäudes am Bahnhof Dottikon-Dintikon heute? Diese Frage wollten die Firmen und Vereine, die dort arbeiten, beantworten. Dazu organisierten sie am Wochenende zwei «Tage der 15 offenen Türen». Rund 2000 Interessierte zog es insgesamt auf das Bally-Areal.

Doch wieso entschied man sich dazu, genau jetzt die Tore zu öffnen? «Unser Verein hat bereits mehrere Male einen Tag der offenen Tür durchgeführt. Anfang Jahr wurden wir vom Rest der Untermieter angefragt, die Veranstaltung dieses Jahr gemeinsam durchzuführen», erklärt Philipp Keller, OK-Präsident des Vereins Faszination Eisenbahn.

Mit seinen Modelleisenbahnen und Miniature-Landschaften war der Verein auf jeden Fall eine der Hauptattraktion für Besucher jedes Alters. Wenn auch nicht die einzige: Von Duftkerzengiessen bis zu Probesitzen in einem riesigen Lastwagen – den Besuchern wurde an diesem Wochenende bestimmt nicht langweilig.

Wer bereits allen Firmen einen Besuch abgestattet hatte, konnte sich im Innenhof etwas zu essen oder an der Cüpli-Bar etwas zu trinken holen, während eine Live-Band für die richtige Stimmung sorgte. Für die Kinder wurde zudem ein Trampolin-Schloss aufgebaut. Die Hauptattraktion im Innenhof war jedoch eine Dampfbahn, die Kinder und jung Gebliebene rund um den Innenhof chauffierte.

«Niemand weiss so genau, was drin ist»

Doch wozu der ganze Aufwand? Die meisten Firmen im Bally-Gebäude sind nicht auf Mitglieder oder Spendenbeiträge angewiesen. «Jeder kennt das Bally-Gebäude, aber niemand weiss so genau, was drin ist. Dieses Wochenende ist eine Chance, den Leuten zu zeigen, was wir hier so machen», so Keller. Natürlich seien einige Firmen und Vereine, darunter auch sein eigener, immer froh um neue Mitglieder oder Kunden. Die Rundgänge und vor allem die Festwirtschaft gingen noch bis in den Sonntagabend weiter. Nur wenige Stunden, bevor im ehemaligen Industriegebäude wieder der gewohnte Alltag weitergeht.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1