Lokalpolitik

Gemeinderatswahlen: Muri vor der Qual der Wahl

Christoph Fricker tritt für die SP an, Daniel Räber für die CVP. Die Wahlberechtigten müssen entscheiden, ov die SP wieder im Gemeinderat vertreten sein soll.

Christoph Fricker tritt für die SP an, Daniel Räber für die CVP. Die Wahlberechtigten müssen entscheiden, ov die SP wieder im Gemeinderat vertreten sein soll.

Unser Kommentar zu den Gemeinderatswahlen in Muri, die am 15. September stattfinden werden.

Die Stimmberechtigten haben mit Daniel Räber, der für die CVP kandidiert, und Christoph Fricker, der für die SP antritt, die Wahl zwischen zwei Kandidaten, die einen überzeugenden Leistungsausweis mitbringen und zweifellos geeignet sind für dieses Amt. Sie scheinen auch politisch und inhaltlich nicht besonders weit voneinander entfernt zu sein.

Diese Wahl ist allerdings auch eine Entscheidung der Stimmberechtigten, ob die SP (wieder) im Gemeinderat vertreten sein soll. Die letzte Sozialdemokratin war Christine Brun, 2012 gewählt. Sie eroberte nach sieben Jahren Absenz der Partei zur ziemlichen Überraschung der Bürgerlichen im zweiten Wahlgang den Sitz. Nach der Demission von Brun wurde der Grüne Beat Küng in den Gemeinderat gewählt.

Ob sich die parteipolitische Zusammensetzung von jetzt – ein Parteiloser (Gemeindepräsident Hampi Budmiger), eine SVP (Milly Stöckli), zwei CVP (Heinz Nater und Yvonne Leuppi) und ein
Grüner (Beat Küng) – ändern wird, zeigt sich am 15. September . Von einer Richtungswahl kann jedoch so oder so nicht die Rede sein: Erdrutschartig hat sich die Murianer Gemeindepolitik noch nie verändert.

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Autor

Eddy Schambron

Eddy Schambron

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