Horben

Geschicklichkeit war bei Ross und Reiter gefragt

Der „Verein Freunde von schweren Zugpferden“ lud zu einem pferdesportlichen Wochenende mit Naturtrail und Holzrücken auf dem Horben.

Mit Bedacht setzt das Pferd die Hufe auf die aus Holzpfählen mit leichter Steigung dargestellte Brücke. Daneben stehen kleine Holzpflöcke, darauf liegen Tennisbälle. Weder das eine noch das andere sollte umfallen. Geschafft, kein Fehler, die Zuschauer applaudieren zur guten Leistung. Weiter geht es für Pferd und Reiter zum nächsten Hindernis. Nicht alle meistern die Prüfung so geschickt.

Bei bestem Wetter starteten am Samstag insgesamt 50 topmotivierte Teilnehmer am Naturtrail. OK-Präsident Toni Zehnder dazu: «Der Parcours gleicht mit seinen Hindernissen einem Ritt durch einen Wald.» Am Sonntag war es derselbe Parcours für das Holzrücken.

Pferdesport Hoben

Pferdesport Hoben

Pferdesportlichen Wochenende auf dem Horben.

Grosses Interesse, viele Anmeldungen und ein Lob

Fünf Personen vom OK haben sich zusammengesetzt und besprochen, welche Hindernisse für beide Sparten machbar seien. «Gut eine Woche waren wir dann mit dem Aufbau beschäftigt und haben auch getestet, ob etwas angepasst werden muss», so der OK-Präsident.

Für den Trail kämen die meisten Teilnehmer aus der Region, also den Kantonen Aargau, Luzern und Zug. «Bei den Holzrückern ist das ein wenig anders», erklärt Zehnder, «die kommen aus der gesamten Deutschschweiz. Unser Verein hat nur acht Mitglieder in der hiesigen Region.» Am Sonntag gab es dann 35 Starts.

Doch auch am Samstag war schon einiges los auf dem Horben. Am Vormittag ritten die ersten 25 Teilnehmer den Trail, der in acht Minuten geschafft sein sollte. Aufgrund der recht hohen Zahl an Pferden und Reitern bestritten nach einer Weile jeweils zwei Teams mit etwas zeitlichem Abstand die Hindernisse.

Als glückliche Gewinnerin der ersten Prüfung konnte sich Andrea Gerber aus Inwil bei der Rangverkündigung über Glückwünsche freuen. Strahlend sagte sie: «Ich freue mich mega. Der Parcours war gut. Das letzte Hindernis mit den Baumstämmen war mehr für mich als fürs Ross eine Herausforderung. Auch der Wassergraben war für einige schwierig. Die Atmosphäre hier ist toll. Die Organisatoren kann man nur in den höchsten Tönen loben.»

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