Wohlen
Jazz-Night letztmals im Chäber und erstmals im Reservoir

Die Industrielle Betriebe laden am 3. Juni zu einem in jeder Beziehung speziellen Anlass.

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Die Trash-Band Drums2Streets steht an der Jahresinformation der ibw für Nachhaltigkeit.

Die Trash-Band Drums2Streets steht an der Jahresinformation der ibw für Nachhaltigkeit.

Roland Kaempfer

Die Industriellen Betriebe Wohlen (ibw) haben vor drei Jahren erstmals im Anschluss an ihre öffentliche Generalversammlung zu einer Jazz-Night geladen. Der Erfolg war derart durchschlagend, dass daraus bereits eine feste Wohler Tradition geworden ist. Am 3. Juni steigt die Jazz-Night in ihre dritte Auflage und sie wird ganz speziell.

Zum einen, weil es nach 53 Jahren der letzte Abend ist, den man (und frau) im legendären Chäber geniessen kann. Wirtin Irma Koch lebt jetzt im Alterszentrum Güpf. Sie wird es sich jedoch nicht nehmen lassen, an diesem swingenden Ausklang noch einmal persönlich anwesend zu sein.

Weiter präsentiert die ibw den ganzen Abend unter dem Motto «Rhythmus der Nachhaltigkeit». «An der öffentlichen Jahresinformation im Casino Wohlen möchten wir unseren Kundinnen und Kunden zeigen, wie sie gemeinsam mit der ibw die Umwelt entlasten können», sagt Peter Lehmann, der Vorsitzende der Geschäftsleitung. Wie jedes Energieversorgungsunternehmen profitiere auch die ibw von den Gaben der Natur wie Sonne, Wind und Wasser – und es sei nur recht und billig, dass sie dem Schutz der Umwelt im Alltag einen hohen Stellenwert zumesse.

Für diesen Umweltgedanken der ibw zeichnet die Band, welche am 3. Juni im Casino auftritt: Die Band Drums2Streets sind Trash-Trommler aus dem Thurgau. Sie bieten eine temporeiche Show mit Regentonnen, Farbeimern und Plastikröhren – laut ibw Recycling pur auf der Casino-Bühne. Weiter angesagt sind auch die Crazy Hoppers unter der Leitung von Hansruedi Probst. Das nachhaltige Handeln wird sich laut ibw nicht auf den 3. Juni beschränken.
Im Laufe der will die ibw zu verschiedenen Gelegenheiten Denkanstösse geben, wie alle mithelfen können, die Umwelt für die späteren Generationen zu bewahren. Zum Auftakt verschenkt die ibw 1500 Basilikum-Kräutersets. «Damit soll nicht zuletzt der Gedanke versinnbildlicht werden, dass wir heute säen müssen, was morgen gedeihen soll», sagt Peter Lehmann. Einen Gutschein für das Kräuterset erhalten die ibw-Kundinnen und -Kunden in diesen Tagen mit der Quartalsrechnung.

An der Jazz-Night, die in den gewohnten Örtlichkeiten Chappelehof, Sternen, Café Widmer, Ibarus, Rössli und (zum letzten Mal) Chäber stattfindet, wartet eine weitere Überraschung. Angesagt ist ein «Klangbad im Reservoir». Was das ist, will Organisator Beat Koch vorderhand allerdings noch nicht im Detail verraten.» (az/to)

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