Wohlen

Jetzt gibt es auch neue Telefonie für Schule und Verwaltung

Nach den EDV-Anlagen wird auch die Telefonie in der Verwaltung und Schule modernisiert. (Archiv)

Nach den EDV-Anlagen wird auch die Telefonie in der Verwaltung und Schule modernisiert. (Archiv)

Nach dem Ersatz der EDV soll in Verwaltung und Schulen jetzt die Telefonie modernisiert werden. Der Gemeinderat beantragt dafür dem Parlament einen Kredit von 240 000 Franken.

Die neuen EDV-Anlagen für Gemeindeverwaltung und Schulen in Wohlen sind beschlossen und zum Teil schon installiert. Jetzt kommt die Telefonie. Auch diese ist stark veraltet und funktioniert nach einem dezentralen Konzept, das nicht mehr zeitgemäss ist. Kommt dazu, dass die Swisscom das herkömmliche TDM-Netz ausser Betrieb nehmen und die moderne IP-Telefonie überführen will.

Die grösste und älteste Telefonanlage in Wohlen ist 1998 eingerichtet worden und steht im Gemeindehaus. Für diese Anlage gibt es laut Gemeinderat keinen aktuellen Wartungsvertrag mehr und die Ersatzteilbeschaffung wäre bei Defekten nicht mehr sichergestellt.

Zudem ist auch die Kapazität der Anlage ausgeschöpft. Obwohl Bedarf besteht, können keine weiteren Telefonapparate mehr angeschlossen werden. Die Telefone wiederum sind ebenfalls 18 Jahre alt und entsprechen den heutigen Bedürfnissen nicht mehr.

Die Telefonanlagen an den Aussenstellen der Gemeindeverwaltung sowie jene in den Schulzentren sind unterschiedlich alt. Zum Teil sind sie zwischenzeitlich aufgerüstet worden, müssen aber im Zuge der Umstellung auf die IP-Telefonie ebenfalls alle umgerüstet werden.

Nur noch eine Anlage

Das neue Konzept sieht eine Anbindung aller Standorte der Gemeindeverwaltung sowie aller Schulzentren an eine neue Kommunikationsanlage vor. An den einzelnen Standorten soll es keine separaten Anlagen mehr geben, mit Ausnahme von Einzeltelefonen in Liegenschaften, die nicht über ein Netzwerk erschlossen sind.

Die Umsetzung der Telefonie-Modernisierung soll in Etappen erfolgen. Den grössten Handlungsbedarf sieht der Gemeinderat im Gemeindehaus und in der Kernverwaltung. Danach sollen die Aussenstellen der Verwaltung und die Schulzentren folgen.

Standort für die neue Anlage ist der Serverraum im Gemeindehaus. Im Fisher-Scientific-Gebäude wird in einem zweiten Serverraum ein sogenanntes redundantes System eingerichtet, als Sicherheit für einen allfälligen Ausfall der Hauptanlage. Der Gemeinderat rechnet mit Investitionen von 240 000 Franken. Die jährlich wiederkehrenden Kosten für Unterhalt und Betrieb belaufen sich auf 12 000 Franken.

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