Muri

Karin Bertschis Recycling-Paradies expandiert ins Freiamt

Führt das Recycling-Paradies: Karin Bertschi. (Archiv)

Führt das Recycling-Paradies: Karin Bertschi. (Archiv)

Morgen Mittwoch unterschreiben der Gemeinderat Muri und Karin Bertschi, Geschäftsführerin der Recycling Paradies AG in Reinach, den Vertrag über den Betrieb einer Altstoffsammelstelle. Eine gegen die Auftragsvergabe geführte Submissionsbeschwerde wurde zurückgezogen, womit der Weg frei wurde für diese Vertragsunterzeichnung.

Die Recycling-Paradies AG wird im Auftrag der Gemeinde Muri ab 1. Januar 2019 eine Sammelstelle auf dem ehemaligen Areal der Firma P. Weiss & Cie. AG an der Pilatusstrasse in Muri betreiben, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung festhält. Bertschi will am Donnerstag mit den Details über die neue Sammelstelle an die Öffentlichkeit gelangen.

Das Recycling-Paradies ist eine privat geführte öffentliche Sammelstellenkette im Kanton Aargau. Es arbeitet eng mit der Firma Bertschi Mulden + Container Transporte AG zusammen und bietet neben dem Entsorgen auch weitere Dienstleistungen an, wie zum Beispiel Hausräumungen oder auch Fahrzeug-Entsorgungen.

Fast alles willkommen

Beim Murianer Ableger des Recycling-Paradieses können praktisch alle Altstoffe abgegeben werden: Glas, Blech, Karton, Papier, PET-Getränkeflaschen, Kunststoff, Altöl, Batterien und Knopfzellen, Nespressokapseln, Altmetall, Altkleider und Schuhe, Kehricht, Unterhaltungselektronik, Haushaltselektronik, Leuchtmittel, Bauschutt, Korkzapfen, Nassbatterien usw. Die Einwohnergemeinde Muri bezahlt der Betreiberin eine pauschale Entschädigung pro Einwohner. Dadurch können die Einwohnerinnen und Einwohner auch künftig die meisten Altstoffe gratis im neuen Recycling-Paradies entsorgen. Auf der anderen Seite entfallen für die Gemeinde Muri die Betriebskosten der alten Sammelstelle am Wiliweg.

Für die Sperrgutentsorgung erhalten die Einwohner der Gemeinde Muri eine Kundenkarte und bezahlen für das Sperrgut einen reduzierten Ansatz von 30 Rappen pro Kilogramm. Auswärtige Kundinnen und Kunden müssen 50 Rappen pro Kilo bezahlen.

«Die alte Sammelstelle wird aufgelöst», sagt Vizepräsidentin Milly Stöckli, lässt sich aber keine weiteren Informationen entlocken, weil der Gemeinderat am nächsten Montag kommunzieren will, was mit dem Areal der alten Sammelstelle geschehen soll.

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