Niederwil

Landmaschinen-Ausstellung ist auch dieses Jahr wieder ein Renner

Mit rund 400 Neuheiten und Occasionsmaschinen vielseitig: Erste Besucher der farbenfrohen, grossen, am Stephanstag eröffneten Ausstellung. sl

Mit rund 400 Neuheiten und Occasionsmaschinen vielseitig: Erste Besucher der farbenfrohen, grossen, am Stephanstag eröffneten Ausstellung. sl

Die 43. Landmaschinen-Ausstellung in Niederwil dürfte bis Sonntag gut 5000 Besucher aus nah und fern anziehen. «Viel besser kann es nicht laufen», sagt der zufriedene Geschäftsführer Rolf Mäder.

Bei Nieselregen hat am Stephanstagmorgen um 9 Uhr die traditionelle Landmaschinen-Ausstellung auf dem Gelände der Firma Mäder begonnen. Im Sog der Wetterberuhigung schwoll der Besucherstrom stetig an.

Aargauer, Inner- und Ostschweizer

Recht gut besucht war auch der trübe Donnerstag, der zweite Tag der «Freiämter Olma». Gemäss Schätzungen lag die Besucherzahl am Donnerstag um die Mittagszeit bei gut 3000. Erfreut zeigte sich Geschäftsführer Rolf Mäder, der das Familienunternehmen mit den 25 Angestellten seit zwölf Jahren leitet: «Viel besser kann es nicht laufen. Wie immer in den letzten Jahren wird es die Ausstellung auch diesmal bestimmt auf 5000 Besucher bringen.» Zur «Stammkundschaft der Ausstellung» gehören nebst zahlreichen Freiämtern und Aargauern aus anderen Kantonsteilen auch einige Innerschweizer, Ostschweizer und Berner Oberländer.

Für Gross und Klein

Mehrere hundert Occasionen sowie neue Maschinen, Traktoren, Heuernter, multifunktionelle Kommunalfahrzeuge und allerlei Gerätschaften zur Bodenbearbeitung gibt es unter Dach und auf dem Aussengelände zu begutachten. Bei den Neuheiten halte der Trend zu noch mehr Effizienz und noch höherer Leistungsfähigkeit an, erläuterte Mäder. Auf starkes Interesse stossen an der Ausstellung jeweils die Occasionsmaschinen. Diese Geräte aus zweiter Hand hatten Rolf Mäders Vater Ernst vor mittlerweile 43 Jahren veranlasst, die «Freiämter Olma» erstmals und danach regelmässig auszurichten.

Auch der Nachwuchs kommt auf seine Kosten. Den kleineren Kindern stehen kleine Tret-Traktoren samt Kurzparcours zur Verfügung. Grössere Kinder dürfen einige Runden auf einem motorisierten Rasenmäher drehen. Ausserdem können sich Jugendliche an einem computergesteuerten Fahrsimulator versuchen. Und Eltern, die einige ruhige Minuten auf dem Ausstellungsareal verbringen wollen, können ihre Sprösslinge an einer betreuten Spielecke abgeben.

Noch drei Tage offen

Die kostenlose Ausstellung mit Gratis-Apéro ist bis und mit Sonntag, 30. Dezember, jeweils von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet. Verpflegen kann man sich in der geräumigen Betriebswerkstatt, die als behagliche Festwirtschaft «Zur Schmitte» eingerichtet ist. Wirtin Beatrice Kaufmann und ihre 100 Helferinnen und Helfer bieten preisgünstig Esswaren und Getränke an. Besonders empfehlenswert: Kafi Zwetschge-Lutz.

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