Wohlen
Mit wenig Geld und viel Spass nach Casablanca und zurück

Zum ersten Mal fand die Low-Budget-Rallye statt – elf Teams haben sich angemeldet. Um 5.41 Uhr in der Früh startete am Karfreitag das erste Auto Richtung Casablanca. Ein Rennen, bei dem es nicht darum geht, wer als erster ankommt.

Dominic Kobelt
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Low-Budget-Rallye

Low-Budget-Rallye

Dominic Kobelt
Low Budget Rally nach Casablanca

Low Budget Rally nach Casablanca

Dominic Kobelt

Manche verbringen den Karfreitag gerne im Kreise der Familie, andere lieber im Auto. 11 Teams starteten gestern am frühen morgen zu einem ganz besonderen Rennen: Mit Autos, die nicht mehr kosten durften als 1299 Franken, brachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach
Casablanca auf. Die Low-Budget-Rallye soll wenig kosten und viel Spass bringen. Christoph Huber, der das Rennen initiiert hat, ist begeistert: «Es sind elf Teams am Start, sind viele.» Für die Rally wurde mit Facebook und Webpage Werbung gemacht. Huber kennt keinen der Teilnehmer, trotzdem ist die Atmosphäre freundschaftlich.

Das Rennen lebt von Gegensätzen: Gestern war der erste Etappen-Zwischenhalt in Monaco, wo den Teilnehmern in Smoking oder Abendkleid ein Abend im Casino bevorstand. Die Strecke ist übrigens nicht genau vorgegeben, je nach dem, welchen Weg die Teams wählen, legen sie zwischen 6000 und 7000 Kilometer zurück. Verständigen können sich die Fahrer via Funk. Und es sind auch Kartenleser-Qualitäten gefragt, denn Navigationssysteme sind tabu. Einige Autos senden trotzdem ein GPS-Signal: Auf der Webpage www.catrophy.com kann man mitverfolgen, wo sich die Teams gerade befinden.

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