Muri

Muri+ - sechs Gemeinden wollen gemeinsam zu schönen Tönen

Muri, Merenschwand, Mühlau, Aristau, Beinwil und Geltwil führen künftig gemeinsam die Musikschule Muri+. Archiv/WYS

Muri, Merenschwand, Mühlau, Aristau, Beinwil und Geltwil führen künftig gemeinsam die Musikschule Muri+. Archiv/WYS

Sechs Gemeinden arbeiten zusammen und gründen die Musikschule Muri+

Es kommt zu einer musikalischen regionalen Zusammenarbeit: Die Gemeinden Muri, Merenschwand, Mühlau, Aristau, Beinwil und Geltwil führen ihre Musikschulen zur neuen «Musikschule Muri+» zusammen.

Ihre Einführung ist auf den Beginn des Schuljahres 2016/17 im August vorgesehen. Mit der «Musikschule Muri+» soll es zu einem einheitlichen Angebot für alle beteiligten Gemeinden kommen. Ein entsprechender Beschluss wird in Muri der Einwohnergemeindeversammlung vom 26. November vorgelegt.

Unter dem Dach der Schule Muri wird seit 1982 in der jetzigen Form eine Musikschule geführt. Aktuell werden 270 Schülerinnen und Schüler in der Musikschule Muri von 20 Instrumentallehrpersonen unterrichtet. Es besteht ein breites Angebot an verschiedenen Instrumenten, aus welchen ausgewählt werden kann. Abhängig von der Unterrichtsform, dem Alter der Schülerinnen und Schüler und der Zeitdauer bestehen verschiedene Tarife. Die Gemeinde Muri unterstützt den Unterricht mit jährlichen Ausgaben im Rahmen von rund 192 000 Franken, wie der Gemeinderat festhält. Die restlichen Ausgaben werden durch Elternbeiträge und Subventionen vom Kanton gedeckt.

Die Gemeinde- und Schulvertreter aus allen Gemeinden im Einzugsgebiet des Schulkreises Muri trafen sich auf Initiative der Schulpflegen Merenschwand und Muri erstmals im Juni 2013 zu einer Aussprache. Von allen wurde die Idee einer regionalen Musikschule Muri begrüsst. In sechs Projektsitzungen und zahlreichen Arbeitssitzungen wurden in der Folge der Vertrag, die Reglemente und das Budget ausgearbeitet.

Viel Geld für Haustechnik

Um mehr Geld geht es bei der Instandstellung der Haustechnik des Schulhauses Bachmatten, die auch eine Teilsanierung des Innenausbaus beinhaltet. Der Kredit lautet auf 5,362 Mio. Franken, wobei der Gemeinde Muri Nettokosten von 3,3 Mio. verbleiben. Die Kosten für die Instandstellung der Mehrzweckhalle werden anteilsmässig vom Gemeindeverband der Kreisbezirksschule Muri mitgetragen. 1,35 Mio. Franken sind für die Erneuerung und Sanierung von Kanalisationen, 1,1 Mio. Franken für die Sanierung des Hauptsammel- und Rückstaukanals vor dem Regenbecken Tennisplatz zu bewilligen. Für die Sanierung des ehemaligen, mit Blei belasteten 300-m-Kugelfangs der Schiessanlage Badweiher sind 643 000 Franken fällig. Schliesslich wird der Einwohnergemeindeversammlung Muri ein Kredit von 165 000 Franken für die Erweiterung des Gemeinschaftsgrabes auf dem Friedhof und die Anpassung des Feuerwehrreglements der Stützpunktfeuer Muri+ vorgelegt. Das Budget 2016 rechnet mit einem unveränderten Steuerfuss von 109 Prozent.

Negatives Ergebnis

Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit fällt im Budget 2016 mit rund 2,1 Mio. Franken negativ aus, wie der Gemeinderat festhält. Unter Mitberücksichtigung des Ausserordentlichen Ergebnisses (Entnahme aus der Aufwertungsreserve) resultiere im steuerfinanzierten Teil ein Aufwandüberschuss von 374 600 Franken. Der Aufwandüberschuss wird dem Eigenkapital entnommen. Die Investitionsrechnung zeigt Ausgaben von 12,389 Mio. und Einnahmen von 299 000 Franken. Das ergibt eine Nettoinvestitionszunahme von 12,090 Mio. Franken. Zuzüglich einer Selbstfinanzierung von 65 700 Franken ergibt dies einen Finanzierungsfehlbetrag von 12,024 Mio. Franken.

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