Muri

Nachfolge gefunden: Daniel Räber ist neuer Gemeinderat

Christoph Fricker, SP (links), gratuliert dem neu gewählten Gemeinderat Daniel Räber, CVP, zur Nachfolge von CVP-Gemeinderätin Yvonne Leuppi, die auf Ende Jahr ihre Demission eingereicht hat.

Christoph Fricker, SP (links), gratuliert dem neu gewählten Gemeinderat Daniel Räber, CVP, zur Nachfolge von CVP-Gemeinderätin Yvonne Leuppi, die auf Ende Jahr ihre Demission eingereicht hat.

Nach der Demission von Yvonne Leuppi bleibt der Gemeinderatssitz in Muri dem CVP-Kandidaten.

Der Nachfolger von Gemeinderätin Yvonne Leuppi heisst Daniel Räber. Der CVP-Kandidat vereinigte bei einem absoluten Mehr von 730 Stimmen deren 842 auf sich, Christoph Fricker von der SP machte 603 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 29,2 Prozent.

An der Wahlfeier für Räber im Badi-Restaurant wurde Fricker mit Applaus empfangen: «Ich wünsche mir, dass du bei der Stange bleibst und wie bisher den konstruktiv-kritischen Dialog suchst», sagte Räber zu seinem politischen Mitstreiter und machte gleich klar: «So unterschiedlich sind wir inhaltlich nicht. Du bist allerdings musikalischer als ich, ich sportlicher als du, aber wir beide teilen eine Leidenschaft für Muri». Er hoffe, dass das Resultat für Fricker «Ermunterung ist für die nächste Gemeinderatswahl». Fricker wiederum gratulierte Räber zu seinem Erfolg und zeigte sich überzeugt, «dass Muri einen guten neuen Gemeinderat hat». Er dankte ihm für einen fairen Wahlkampf. Gegenüber der AZ schloss Fricker nicht aus, dass er bei den nächsten Gesamterneuerungswahlen wieder antreten werde. «Ich finde, die SP gehört in den Gemeinderat».

Der Wahlkampf war offen und fair

Felix Köpfli, Präsident der CVP Muri, freute sich über Räbers Erfolg und lobte den Wahlkampf der beiden Kandidaten. «Er war fair und offen». Und er unterstrich, zu Fricker gewandt: «Der Zug ist noch nicht abgefahren». Mit Räber habe der Gemeinderat auf jeden Fall ein Mitglied gefunden, das für gute Zusammenarbeit stehe. Yvonne Leuppi wiederum, die demissionierende Gemeinderätin, zeigte sich froh zu wissen, wer ihre Arbeit fortführen wird. Sowohl Räber als auch Fricker hätten eine soziale Ader, sodass mit beiden ihre Arbeit «in ähnlicher Art» fortgeführt wird. «Ich verlasse das Amt mit viel Wehmut, ich habe die Arbeit gerne gemacht, aber die persönliche Situation hat sich seit meiner Wahl verändert, sodass die Demission nötig wurde.»

Daniel Räber übernimmt gerne das Ressort von Leuppi, wie er sagt. «In diesem Ressort stehen die Menschen im Mittelpunkt, das gefällt mir». Aber er zeigt sich auch offen anderen Ressorts gegenüber. Aus seiner beruflichen Laufbahn abgeleitet seien auch Finanzen und Wirtschaft ein Thema. Er freue sich so oder so, «Teil des Gremiums Gemeinderat zu sein, welches das Muri der Zukunft gestaltet»,

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Autor

Eddy Schambron

Eddy Schambron

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